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Abwarten und Pizza essen

Platz hinter dem Ratskeller Abwarten und Pizza essen

Bis hin zur Grundsatzdiskussion zwischen den Parteien hat sich die Debatte um den ehemaligen Platz „Pizzeria“ direkt hinter dem Ratskeller beim Rodenberger Bauausschuss entwickelt.

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Was soll aus dem Platz hinter dem Rodenberger Ratskeller werden? Diese Frage hat im Bauausschuss für einige Diskussionen gesorgt.

Quelle: kle

Rodenberg. Der Antrag der CDU/WGR-Gruppe, zumindest schon einmal ein Ingenieurbüro zu beauftragen, die Kosten für den Bau eines mehrstöckigen Gebäudes an dieser Stelle zu ermitteln, wurde bei drei Ja- zu drei Neinstimmen abgelehnt.

 Den Grundgedanken der CDU/WGR-Gruppe teilten auch die anderen Ausschussmitglieder: Der Platz soll wiederbelebt werden. Wünschenswert wäre für CDU/WGR – selbstverständlich nach der 400-Jahr-Feier im Jahr 2015 – ein Neubau für einen gastronomischen Betrieb, am besten eine Pizzeria als ein Lokal, in dem sich gerade Eltern mit Kindern gut aufgehoben fühlen, erklärte CDU/WGR-Sprecher Erhard Steege. Auch das fand Zustimmung. An weiteren Punkten des Antrags sowie an der Frage nach Zeitpunkt und Initiative schaukelten sich jedoch die Emotionen hoch.

 Nach den Vorstellungen der Gruppe würde sich eine Art großer Wintergarten bis hin zu einem massiven Objekt mit viel Fensterfläche für diesen Standort anbieten – „mit Einbindung des jetzigen Friseursalons“, so die Formulierung des Antrages. Dazu gehörte unter anderem die Bitte an die Verwaltung um die Information, „sollte die Einbindung des Friseursalons notwendig werden“, wie „eine Auflösung des laufenden Vertrages gegebenenfalls möglich ist“.

 Diese Idee, einen gut laufenden Friseurbetrieb aus der Innenstadt zu vertreiben, bereitete anderen Ausschussmitgliedern arge „Bauchschmerzen“. Uwe Märtens (SPD) bezeichnete es sogar als eine „Tragödie“, dass mit der Inhaberin des Salons im Vorfeld vermutlich nicht einmal über diese Idee gesprochen worden sei.

 Die Einwände ließ die CDU gelten. Diejenigen, dass es noch keinen Investor gebe und man die Sache vor der großen Jubiläumsfeier erst einmal ruhen lassen sollte, bis sich auch die Situation um Aldi geklärt hat, hingegen nicht.

 Investoren klopften immerhin nicht ständig von selbst an und fragten: „Habt ihr was in Rodenberg?“, unkte Steege. Nach Investoren müsse man auch selbst suchen. Auch Stephan Lotz (CDU) betonte: „Ich will nicht noch mal ein Jahr verstreichen lassen, ohne dass hier etwas passiert.“ Zumindest sollte man einmal eine Planung in Gang bringen, so Steege, und ermitteln, was ein neues Gebäude koste und ob sich der Bau und die spätere Vermietung rentieren würden.

 Bei der SPD hieß das „Steuerverschwendung, wenn da 15000 Euro an einen Architekten gehen“, ohne zu wissen, ob sich im kommenden Jahr ganz andere Voraussetzungen bieten, machte Märtens deutlich. Die SPD entschied sich deshalb geschlossen gegen den Wunsch, in dieser Sache bereits jetzt tätig zu werden.

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