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Aktive Demokraten lösen sich auf

Kommunalpolitik Aktive Demokraten lösen sich auf

Eines der kürzeren Kapitel der Rodenberger Kommunalpolitik geht zu Ende: Die Aktiven Demokraten lösen sich zum Jahresende auf. Gegründet hatte sich die Gruppe im Jahr 2009 nach einer Abspaltung von der CDU.

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Rodenberg. Im Februar 2009 hatten sich die Ratsherren Sebastian Klein, Volker Dahle und Matthias Schellhaus zunächst zu einem Bündnis namens „Mitmachdemokratie“ zusammengeschlossen. Das Ziel, die Politik transparenter zu machen, mündete im Juni 2009 in der Gründung der Partei Aktive Demokraten. Beobachter sprechen dieser einen gehörigen Anteil am Stilwandel in der Rodenberger Politik zu.

 Die Aktiven Demokraten bewerten ihr Wirken ebenso: „Der notwendige Generationswechsel im Bürgermeisteramt der Stadt Rodenberg wurde Anfang 2012 realisiert. Ohne Aktive Demokraten hätte es diesen Wechsel nicht gegeben“, schreibt Dahle in einer Pressenotiz. Auch einen Anteil am Wahlerfolg des parteilosen Samtgemeindebürgermeisters Georg Hudalla schreiben sich die Aktiven Demokraten auf die Fahne.

 Weitere umgesetzte Ziele seien der Ausbau der Strecke Allee-Tor, Verkehrssicherungsmaßnahmen an der Grundschule und an der Kreuzung Lange Straße/Allee sowie die verbesserte Jugendarbeit. Auch in der Seniorentreff-Debatte sei „Bewegung“. Einen solcher Anlaufpunkt hätten die Aktiven Demokraten bereits vor Jahren gefordert.

 Begründet wird die Auflösung einerseits mit dem Fehlen überregionaler Parteistrukturen. Außerdem habe es zu wenig Zulauf gegeben. Nach der Kommunalwahl 2011 saßen nur noch Klein im Stadtrat und Schellhaus im Samtgemeinderat.

 An den Mehrheitsverhältnissen ändert sich jetzt nichts. Klein will laut Pressenotiz weiter mit Marlies Berndt-Büschen (FDP) eine Ratsgruppe bilden. Schellhaus trete den Grünen bei, mit denen er jetzt ebenfalls bereits eine Gruppe bilde. Dahle und der Aktive Demokrat Erhard Gleis wollen ebenfalls bei den Grünen eintreten. gus

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