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Algesdorf feiert neuen Dorfplatz

Vier Tonnen bleibende Erinnerung Algesdorf feiert neuen Dorfplatz

Seuchen, Feuersbrünste, Krieg und Ernteausfälle – dies und noch viel mehr hat Algesdorf 1150 Jahre lang überdauert. Am Freitag feierten rund 250 Besucher den Festakt zum Ortsjubiläum, bei dem der neue Dorfplatz eingeweiht wurde.

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Bürgermeister Ralf Sassmann enthüllt den Gedenkstein. Kleines Bild: Landrat Jörg Farr griff diesmal zum Mikro statt zum Tischtennisschläger.

Quelle: gus

ALGESDORF. Landrat Jörg Farr und Bürgermeister Ralf Sassmann erinnerten an die vielen Fährnisse, die der Ort überstanden hat. Und beide strichen heraus, wie geschlossen die Dorfgemeinschaft heute beieinandersteht. Sassmann verwies auf großartige Projekte, die die Algesdorfer geschultert haben. Beispielsweise den Bau der Turnhalle oder jetzt die Gestaltung des Dorfplatzes, wobei sich der Bürgermeister den Hinweis auf die dort wehende Rodenberger Fahne nicht verbeißen konnte. „Die muss da ja nicht immer hängen“, versuchte Stadtdirektor Georg Hudalla später, augenzwinkernd zu beschwichtigen.

 Hudalla blickte kurz auf die Entstehung des Festplatzes zurück. Uwe Heitmann, Sprecher des Festausschusses, habe früh erkannt, dass etwas Bleibendes dem Ort besser diene als eine mehrtägige Party – ganz Algesdorfer Tradition also. Und der Stadtdirektor versprach auch gleich eine dritte Bank für den Platz. Farr hatte ebenfalls eine bleibende Erinnerung an den Ort: Wann immer er mit seiner Tischtennismannschaft dort gewesen sei, habe er die Punkte liegen gelassen.

 Einer seiner früheren Tischtennis-Gegner war Uwe Heitmann. Er begrüßte Jungen und Mädchen der Nachwuchsgruppen aller Vereine. Algesdorf habe eben nicht nur Tradition, sondern auch Zukunft. Pastor Ralf Janßen erinnerte daran, dass Algesdorf auch bereits auf lange christliche Gemeinschaft zurückblickt, denn seit 976 Jahren gehört der Ort zur St.-Jacobi-Gemeinde. Die Theatergruppe „The Batz“ entführte das Publikum in die Geschichte der Algesdorfer Bauernhöfe.

 Mit dem Gedenkstein, der den neuen Dorfplatz ziert, ist der Ort um eine weitere bleibende Erinnerung reicher – es sei denn, Obelix kommt vorbei und schnallt sich den Vier-Tonnen-Findling auf den Rücken.  gus

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