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Alle Augen auf Sassmann

Bürgermeisterwahl Alle Augen auf Sassmann

Der alte Bürgermeister von Rodenberg dürfte auch der neue werden: Ralf Sassmann wird nach Informationen dieser Zeitung keinen Gegenkandidaten aus den Fraktionen der Christdemokraten oder der Sozialdemokraten fürchten müssen.

Rodenberg. Mit einem immensen Vorsprung gegenüber dem zweitbesten Ergebnis ging Sassmann mit gut 1700 Stimmen aus der Kommunalwahl hervor. Seine Wählergemeinschaft Rodenberg (WGR) konnte sich sieben Sitze im Stadtrat gegenüber CDU und SPD mit jeweils fünf Sitzen sichern. Mindestens zehn Stimmen muss er im Rat für sich gewinnen, um die zweite Amtszeit in der Tasche zu haben. Auch mit den Stimmen von Marlies Berndt (FDP) und Matthias Schellhaus (Grüne) allein würde aber noch eine fehlen. Trotzdem scheinen die Weichen für Sassmann gestellt zu sein.

Die Ratsgruppen von CDU und SPD haben sich am gestrigen Abend mit der Frage der Bürgermeisterwahl auseinandergesetzt. „Egal wie, Ralf Sassmann wird seine Mehrheit bekommen“, vermutet Erhard Steege von der CDU. Seine Fraktion habe in der Hinsicht „keine Überraschung geplant“, und Steege rechnet nicht mit einer sonderlich aufregenden Bürgermeisterkür am Mittwoch.

Niedenzu als Stellvertreterin im Gespräch

Anja Niedenzu war für die SPD als Spitzenkandidatin in der Kommunalwahl angetreten. Nun werde die Sozialdemokratin aber nur als Stellvertreterin für das Bürgermeisteramt zur Verfügung stehen. Sie rechnet mit der Unterstützung Sassmanns aus ihrer Fraktion. Von weiteren möglichen Kandidaten für die Stellvertretung habe sie nichts gehört.

„Ralf Sassmann hat seinen Job bisher gut gemacht und die meisten Wahlstimmen erreicht, daher sehe ich keinen Grund, warum er seine Mehrheit im Rat nicht bekommen sollte“, meint auch Marlies Berndt von der FDP. Genauso ist Matthias Schellhaus überzeugt, dass der WGR-Kandidat die erforderlichen zehn Stimmen erreichen wird. Der Grünen-Ratsherr will ihn unterstützen.

Neben der Bürgermeisterwahl werden in der konstituierenden Sitzung des 19-köpfigen Stadtrates auch die Ratsgruppen formiert und die Ausschüsse besetzt. geb

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