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Rodenberg Alternative zu Aldi gesucht
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Alternative zu Aldi gesucht
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00:24 16.02.2015
Die schraffierte Fläche zeigt, wie Aldi hätte bauen können. Quelle: gus
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Rodenberg. Aldi hat nach wie vor Interesse am Standort Rodenberg. In einem Pressegespräch am Freitag sprachen sich Stadtdirektor Georg Hudalla und Bürgermeister Ralf Sassmann für einen Stadtplaner aus, der alle Möglichkeiten ausloten soll. Das müsse aber „ein Profi“ machen, die Verwaltung und die Ratsmitglieder wären mit einer derartigen Untersuchung überfordert.

Denn der Bereich in Verlängerung des jetzigen Aldi-Standorts ist beileibe nicht der einzige Platz in der Innenstadt, wo ein moderner Discounter angesiedelt werden könnte. Da sind sich Sassmann und Hudalla sicher. Doch zu ermitteln, wo möglicherweise leer stehende Immobilien abgerissen werden könnten oder unbebaute Grundstücksteile gekauft werden könnten, um die Fläche für einen großen Verbrauchermarkt zu schaffen, dafür habe nur ein professioneller Stadtplaner die nötige Qualifikation.

Denn für Sassmann und Hudalla ist eindeutig: Von einem Discounter auf der „grünen Wiese“ hätte Rodenberg nicht viel. Es gelte, die Innenstadt zu stärken – und zwar mit oder ohne Aldi. Dafür wäre auch ein Kauf der zur Verfügung stehenden Flächen hinter dem Poggenwinkel denkbar.

Denn die reichen wegen der Blockade eines Eigentümers zwar nicht für die Ansiedlung des inklusive Lager und Sozialräume rund 1800 Quadratmeter großen Aldi-Neubaus. Doch ein anderes Geschäft könnte dort schon Platz finden. Zuletzt war auch immer davon die Rede gewesen, dass der Deisterstadt ein Getränkehandel fehlt.

Bürgermeister und Stadtdirektor sind sich auch in diesem Punkt einig: Die Nachnutzung des zum 30. Juni frei werdenden Aldi-Marktes muss vorangetrieben werden. Entsprechende Anstrengungen der Stadt, eine Discounter-Fläche in der Innenstadt zu suchen und möglicherweise auch am Poggenwinkel noch ein weiteres Geschäft anzusiedeln, wären dabei nur hilfreich.

Daher erhofft sich die Verwaltung vom Rat den Beschluss, einen Stadtplaner zu beauftragen. Bei einer nicht öffentlichen Sitzung des Rates am Donnerstag sei kein Beschluss gefasst worden, so Hudalla auf Anfrage. Die nächste öffentliche Sitzung ist am 25. Februar.

Weitere Verhandlungen mit dem blockierenden Grundstückeigentümer wird es laut Hudalla nicht geben. Es sei denn, dieser käme auf die Stadt zu. Zuvor sei in 13 Runden keine Bewegung bei dem Bürger bewirkt worden. gus

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