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Am Treppenturm scheiden sich die Geister

Rodenberg Am Treppenturm scheiden sich die Geister

Jetzt ist er endgültig fertig, der Treppentrum des Rodenberger Schlosses. Rund 30.000 Euro hat dessen Sanierung gekostet – die Zeche zahlt die Stadt. Doch nicht alle Bürger sind der Ansicht, dass das Resultat der Instandsetzung gelungen ist.

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Stadtdirektor Georg Hudalla (links) und Bürgermeister Ralf Sassmann sind zufrieden mit dem Ergebnis der Sanierung.

Quelle: gus

Rodenberg. Stadtdirektor Georg Hudalla berichtete dieser Zeitung von kontroversen Debatten um den Turm, genauer: Das Relikt, das davon noch übrig ist. „Ich kenne kein Sanierungsprojekt, über das so viel diskutiert worden ist“, so Hudalla. Hauptsächlich stören sich manche Beobachter an dem Umstand, dass moderne Ziegelsteine in die Sandsteinkonstruktion eingearbeitet worden sind.

Doch dabei hat die Verwaltung keineswegs nach Gutdünken gehandelt. Denn es galt, Denkmalschutzbestimmungen einzuhalten. Und die besagen unter anderem, dass Altes nicht auf Biegen und Brechen nachempfunden werden soll, wenn das Originalbild ohnehin nicht zu erreichen ist. Deshalb wurde bei der Sanierung teilweise bewusst ein roter und vor allem weicher Ziegel – Weyher Backstein lautet die genaue Bezeichnung – verwendet.

Dieser, so Hudalla, harmoniert physikalisch besser mit dem Sandstein als hart gebrannte Ziegel, wie sie auch im Mauerwerk des Ständehauses zu sehen sind. Damit das Gemäuer möglichst lange hält, wurde daher das Produkt aus Weyhe eingesetzt.

Denn die zunehmenden Schäden waren schließlich der Ausgangspunkt der Sanierung. Einerseits herrschte Unfallgefahr für Kinder, die sich auf das bröselig werdende Mauerwerk hinaufhangelten. Außerdem bemerkten Experten ausgewaschene Fugen. Und dann stellte sich auch noch heraus, dass der Untergrund absackte. gus

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