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Andenken herausputzen

Friedhöfe im Blickpunkt des Seniorenbeirats Andenken herausputzen

Das Thema Friedhofspflege beschäftigt den Seniorenbeirat der Samtgemeinde gleich aus mehreren Gründen. Unter anderem geht es um den Zustand von Grabsteinen. Wilfried Engelhardt schlägt vor, dass eine ehrenamtliche Pflege der Andenken prominenter Rodenberger eingerichtet wird.

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Die vier Ehren-Grabsteine sollen in besseren Zustand versetzt werden.

Quelle: gus

RODENBERG. Er selbst würde die Aufgabe übernehmen. Ziel ist es, die Grabsteine so herzurichten, dass sie alle lesbar sind.

Im Visier hat Engelhardt eine Viererkombination unter anderem mit den Gedenktafeln für Adolf Mithoff, den Verfasser der Chronik Rodenbergs, und für Karl Schröter, den Verfasser des Rodenberg-Lieds. Dort sieht es nach Ansicht des Seniorenbeiratsmitglieds nicht sonderlich gut aus, außerdem sind die Steine teils von Pilzen befallen, wie sie auch auf Dachziegeln zu beobachten sind.

Die vier Grabsteine befinden sich auf einer freien Wiese des Rodenberger Friedhofs. Dorthin sind sie vor einigen Jahren verlegt worden, weil die originalen Grabflächen nicht ausreichend gepflegt wurden. Auf den beiden anderen Steinen ist kaum noch zu erkennen, an wen sie erinnern sollen. Daher will Engelhardt sie mit Wurzelbürste und anderen sanften Reinigungsmitteln säubern, damit die Inschriften wieder für alle sichtbar sind.

Engelhardt hofft auf eine Erlaubnis der Verwaltung. Deren Mitarbeiterin Marion Kursch hat die Botschaft in einer Sitzung des Beirats aufgenommen und will sie im Rathaus vortragen. Bei der Säuberung möchte Engelhardt sich von Experten beraten lassen.

Mit der Hand statt mit Feuer

Weil die Samtgemeinde kein Glyphosat mehr zur Unkrautbekämpfung nutzt, kommt es darüber hinaus zu Problemen auf den Friedhöfen. Das Abflammen der unerwünschten Pflanzen hat sich nicht als praktikabel erwiesen. Daher beauftragte die Kommune eine Fachfirma, die das Unkraut per Hand zupft. Die Ergebnisse auf dem Rodenberger Friedhof sind nach Worten Kurschs ausgezeichnet.

Als nächstes sei der Lauenauer Friedhof an der Reihe – auf diesen beiden Arealen gebe es die meisten Begräbnisse. Das Problem betreffe aber nicht nur die Friedhöfe sondern alle öffentlichen Flächen, wo Glyphosat nicht mehr erlaubt und von der Verwaltung auch nicht mehr gewünscht sei. Die Samtgemeinde suche daher nach einer dauerhaften Lösung, die auch von den Kosten her tragbar ist.

Wolfgang Marhenke beklagte fehlende Harken auf dem Lauenauer Friedhof. Auf den Hinweis Engelhardts, dass teils zu wenig Splitt auf den Wegen liegt, erwiderte Kursch, dass die Rollatorenbenutzer auf zu tiefem Geläuf Probleme bekommen.

Unklar blieb, wie groß das Problem von Diebstahl auf dem Rodenberger Friedhof ist. Kursch sagte, im Rathaus liege kein einziger Fall vor, Engelhardt bezweifelte, dass sich die Geschädigten überhaupt beim Friedhofsamt melden. In den SN ist in den vergangenen Monaten über Diebstahl unter anderem auf dem Obernkirchener Friedhof berichtet worden. gus

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