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Rodenberg Anhänger auf A2 in Flammen
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Anhänger auf A2 in Flammen
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00:18 22.09.2017
 Die Feuerwehr musste bereits früh am Tag auf die Autobahn ausrücken, um einen brennenden Auflieger zu löschen. Quelle: gus
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Rodenberg

Laut Autobahnpolizei gab der 36-jährige Fahrer des Lastwagens an, dass er kurz hinter der Anschlussstelle Lauenau Rauchentwicklung an seinem Sattelauflieger bemerkt. Daraufhin stoppte er sein Gespann auf dem Standstreifen. Ein sofortiger Löschversuch an der rechten hinteren Radnabe misslang, sodass das Feuer auf den gesamten Auflieger übergriff. Dessen 24 Tonnen schwere Ladung bestand aus Aluminiumelementen.

Starker Rauch erschwert Löscharbeiten

Erst den alarmierten Feuerwehren aus Rodenberg und Lauenau gelang es, die Flammen unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Über alle Fahrspuren der komplett gesperrten A2 behinderte starker Rauch die Sicht und somit auch die Arbeit der Brandschützer, die unter Atemschutz vorgingen. Die Plane des Aufliegers wurde zu großen Teilen zerstört, ebenso dessen übrige Reifen. Die Zugmaschine des Scania wurde nicht beschädigt, weil der Fahrer sie abgekoppelt und von der Brandstelle entfernt hatte. Menschen wurden nicht verletzt.

Die Autobahnpolizei geht von einem technischen Defekt an der Radnabe als Ursache des Feuers aus. Den entstandenen Schaden an der Fahrbahn und am Auflieger schätzen die Beamten auf rund 50.000 Euro.

Rückstau von elf Kilometern

Gegen 8 Uhr wurde die Vollsperrung aufgehoben. Doch während der Bergungsarbeiten war zwischen den Anschlussstellen Lauenau und Bad Nenndorf nur eine Spur befahrbar. Die Arbeiten – auch zum Erneuern der Fahrbahn – zogen sich bis etwa 14 Uhr hin, zwischenzeitlich entstand ein elf Kilometer langer Rückstau auf der Autobahn. Bereits eine gute halbe Stunde nach Ausbruch des Feuers waren die Auswirkungen auch auf den umliegenden Strecken zu spüren.

Bis zum frühen Nachmittag behinderten Staus den Verkehr auf der B442 und der B65 sowie im Stadtgebiet von Rodenberg. Buspassagiere mussten am Dienstag teils große Verspätungen in Kauf nehmen. Ortskundige Autofahrer nutzten ihr Wissen indes, um das Verkehrschaos beispielsweise über Algesdorf zu umkurven. gus

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