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Architekt für die Krippen gesucht

Erfahrung aus Leimkaute-Bau nutzen Architekt für die Krippen gesucht

Ein Architekt soll für die Samtgemeinde Rodenberg einen Vorentwurf erstellen, nach dem dann die zwei geplanten neuen Krippengebäude entstehen. Dafür hat der zuständige Fachausschuss gestimmt. In Lauenau soll die Krippe an der Gartenstraße nahe der Kindertagesstätte Rappelkiste entstehen.

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Quelle: PR.

RODENBERG/LAUENAU. In Rodenberg kommt das Grundstück hinter der Kita Grover Straße infrage. Letztgenannter Standort ist aber noch nicht beschlossen. Ob die neuen Krippen in Holzständerbauweise oder massiv aus Kalksandstein gebaut werden, ist noch nicht sicher. Die Politiker hatten sich sowohl die Sandstein-Krippe in der Rodenberger Leimkaute angeschaut also auch eine Holzständerbau-Krippe in Sachsenhagen.

Grundkonzept für die Krippen könnte übereinstimmen

Egbert Gelfert (Hülseder Gegenwind) sprach sich gegen die Holzständer-Option aus. Karl-Heinz Bruns (CDU) war für die grundsätzliche Übernahme der Bauweise, wie sie in der Leimkaute angewandt wurde. Nicole Wehner (WGSR) und Ausschusschefin Elisabeth Rautenberg-Röver (Grüne) lag ein besseres Dämmsystem am Herzen. Im Ausschuss herrschte Konsens, dass die von der Krippenleitung bei der Leimkaute-Besichtigung genannten Mängel in der Planung zu berücksichtigen seien. Dazu gehört, dass in den Gruppenräumen nur Türen, aber keine Fenster installiert sind, was das Lüften erschwert, denn bei geöffneten Türen können die Kinder ins Freie laufen. Die Lösung könnten Kippfenster in einer Höhe sein, in der die Jungen und Mädchen sie nicht erreichen können.

Wehner erkundigte sich, ob beide Krippen in Lauenau und Rodenberg exakt baugleich errichtet werden können. Eineiige Zwillinge werden es wohl nicht werden, das Grundkonzept könnte aber übereinstimmend sein, lautete die Replik. Davon erhoffte sich Wehner Kosteneinsparungen. Dass es rechtlich möglich ist, einen Planer nur für einen Entwurf zu entlohnen, wenn zwei Häuser gebaut werden, bezweifelte Börries von Hammerstein.

Diesmal muss externer Architekt beauftragt werden

Die Planung kann diesmal aber nicht die Verwaltung übernehmen, wie Arno Fatzler, der die Krippe in der Leimkaute entworfen hatte, auf Anfrage erklärte. Damit muss also ein externer Architekt beauftragt werden. Diesem soll die Vorlage für die mittlerweile vier Jahre alte Rodenberger Krippe zur Verfügung gestellt werden. Der Ausschuss votierte somit dafür, dass ein Architekt unter bestimmten Prämissen einen Vorentwurf vorlegt, über den die Politik dann erneut beraten kann. Zu den Vorgaben gehören die Installation eines polystyrolfreien Wärmeverbundsystems und eine nachhaltige Bauweise. Auch auf Kalksandstein als Baumaterial konnten sich die Politiker einigen.

Ob die Krippen bereits im nächsten Sommer zum Start des Kindergartenjahres 2018/2019 starten können, ist offen. Dies hängt auch von den weiteren politischen Beratungen ab. gus

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