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Auch Rodenberg hat einen Schauspieler namens Pfaff

Rodenberg / Reality-Serien Auch Rodenberg hat einen Schauspieler namens Pfaff

Von einer Karriere als Schauspieler träumt der 28-jährige Tobias Pfaff aus Rodenberg. Dass er Namensvetter von Schauspieler Dieter Pfaff ist, verschafft ihm keine Vorteile, weil der schwergewichtigen Darsteller weder verwandt noch verschwägert mit dem Rodenberger ist.

Rodenberg (bab). Doch einen Fuß in die Tür hat der Pfaff aus der Deisterstadt bereits bekommen. Für die sogenannte Reality-Serien wird der 28-Jährige immer wieder gebucht. So trat er bereits bei „Richter Alexander Hold“, „Lenßen & Partner“, der Polizeiserie „K11 – Kommissare im Einsatz“ und „Das Strafgericht“ auf. Das ZDF hat ihn sogar für einen Spielfilm besetzt, der bisher noch nicht ausgestrahlt wurde. In dem Streifen über die Olympischen Spiele in München „München 72“ bekam Pfaff eine Nebenrolle.

Bösewichte oder Alkoholiker: Am liebsten ist es Pfaff, wenn die Rolle Spielraum für extreme Charakterzüge lässt. „Ich wollte schon immer was mit Schauspielerei machen“, sagt er. Mit 21 Jahren habe er dann einfach an einem Casting in Hannover teilgenommen und gleich zwei Tage später eine Rolle für „Das Strafgericht“ bekommen. Inzwischen ist er in der Datei einer Agentur vermerkt, die ihm bei Bedarf anruft, wenn sein Typ wieder gefragt ist.
Fotos, die Pfaff aus verschiedenen Serienfolgen hat, zeigen, wie wandlungsfähig er ist. Trotzdem verstreiche immer eine geraume Zeit, bevor er wieder ins Studio darf. Denn die Fälle in den Krimi- und Gerichtsserien sollen wie alltägliche Episoden wirken und ein Gesicht darf nicht zu häufig auftauchen. „Man darf so zwei- bis dreimal im Jahr mitspielen“, sagt Pfaff. Richter, Anwälte und Polizisten, die dort die Hauptrollen spielen, seien allerdings tatsächlich in diesen Berufen ausgebildet.

Gespielt wir wie im Theater, erzählt Pfaff. Es gibt keine szenischen Aufnahmen, sondern die Schaupieler müssen die gesamte Abfolge im Kopf und den Text dafür gelernt haben. Das sei aber kein Problem. „Man kann auch viel improvisieren“, sagt er. „Mir ist Comedy aber lieber, ich warte darauf, dass ich mal so etwas bekomme“, wünscht er sich für die Zukunft.

Schauspielerei habe ihn interessiert, seit er denken könne. Theater sei nett, aber er würde gerne zum Film gehen und „ein bekanntes Gesicht werden“. In Rodenberg ist er schon erkannt worden. „Na, da ist ja der Psychopath“, habe ihm jemand nach einem Auftritt zugerufen.

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