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SPD will Jugendtreff, Ferienbetreuung und Verkehrsberuhigung Auf die Bürger hören

Der SPD-Ortsverein Rodenberg will die Bürger mehr am politischen Diskurs teilhaben lassen. Thematisch setzen die Sozialdemokraten auf Pflege und Verbesserung der Infrastruktur.

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Quelle: dpa

RODENBERG. Die beiden Sanierungsprojekte Wäschehaus und Stockholm möchte die SPD nach Worten der Ortsvorsitzenden, Anja Niedenzu, positiv begleiten. Aber es sollen auch die Ideen der Einwohner einbezogen werden. Grundsätzlich möchte die SPD projektbezogene Bürgerbeteiligung forcieren.

Was genau mit dem Stockholm passiert, hängt von der Angebotslage der Pachtinteressenten ab, so Niedenzu. Ein Saal sei aber wichtig für Rodenberg. Sowohl im Stockholm als auch im Wäschehaus solle ein Gastronomiebetrieb einziehen, wobei in beiden Fällen eine Abstimmung mit dem vorhandenen Angebot vonnöten sei. Fürs Wäschehaus tritt die SPD für eine zweite Nutzungsform ein. Dies könne durchaus der vom Samtgemeindeverband vorgeschlagene Jugendtreff sein.

Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Algesdorf

Ein weiteres Großprojekt ist die Sanierung von Grover Straße und Bassenbrink inklusive Verkehrsberuhigung. „Der jetzige Zustand ist nicht mehr tragbar“, betont Niedenzu. Die Maßnahme sollte aber auf mehrere Haushaltsjahre verteilt werden, um die Stadtfinanzen nicht über Gebühr zu strapazieren.

Im Bereich Verkehr möchte die SPD auch die Ortsdurchfahrt Algesdorf umgestalten und mehr Sicherheit schaffen. Ferner werde die Partei die Planung für den B65-Ausbau zwischen Nenndorf und Rodenberg kritisch beäugen. Dort drohe schließlich ein riesiges Brückenbauwerk.

Außer einem Jugendtreff – wenn nicht im Wäschehaus, dann an anderer Stelle – ist im Nachwuchsbereich die Schaffung einer verlässlichen Ferienbetreuung für Schulkinder ein Ziel. Dafür möchten die Sozialdemokraten den Bedarf abklopfen lassen. Das Vereinsleben soll gefördert, den Vereinen unter die Arme gegriffen werden. Als konkretes Beispiel nennt Niedenzu die maroden Duschen und Umkleidekabinen im Algesdorfer Sportheim. Das örtliche Dorfgemeinschaftshaus möchte die SPD barrierefrei machen, ebenso das Heimatmuseum.

Toiletten am Burgwall

Darüber hinaus soll der SPD-Antrag von 2013 auf Toiletten am Burgwall umgesetzt werden. Der dortige Spielplatz könnte zu einem Familienpark ausgebaut werden. Sitzmöglichkeiten und ein Grill – diesmal an zentraler Stelle – würden Eltern und Kinder zum längeren Verweilen einladen. Auch will die SPD mehr Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt schaffen, speziell an der Langen Straße. Die ärztliche Versorgung liegt der Partei ebenfalls am Herzen. Für Radfahrer sollen E-Bike-Ladestationen und Abstellmöglichkeiten gebaut werden.

Niedenzu will Bürgermeisterin der Stadt Rodenberg werden. „Ich habe lange darüber nachgedacht, mir ist aber auch dazu geraten worden, mich zur Verfügung zu stellen“, sagte sie. Die SPD hat zudem das Ziel, wieder stärkste Kraft im Rat zu sein .gus

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