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Ausbau wäre „schon schön“

Rodenberg / Nenndorf Ausbau wäre „schon schön“

Die Überlegungen der Politik, die Autobahn 2 achtspurig auszubauen, schwelen seit mehreren Jahren.

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Geht auf der A 2 alles in geordneten Bahnen, läuft auch auf den Straßen Nenndorfs und Rodenbergs meist alles rund. Problematisch wird es, wenn die Autobahn verstopft ist.

Quelle: kle

Von Kathrin Klette

Rodenberg/Nenndorf. Vor kurzem haben sich Lokalpolitiker der Samtgemeinde Eilsen das Thema vorgenommen, um das Für und Wider zu erörtern und sich zu einem möglichen Ausbau zu positionieren. In den Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg blieben entsprechende Diskussionen innerhalb der großen Parteien bisher aus. SPD- und CDU-Sprecher bewerteten eine Erweiterung auf Anfrage jedoch als positiv. Auch wollen einige das Thema in Anlehnung an die Debatte in Eilsen demnächst selbst aufnehmen.

Zumindest sei es in jedem Fall ein großes Problem für die Rodenberger Gemeinden, wenn bei verstopfter Autobahn der Verkehr durch die Samtgemeinde geleitet wird, sagt Hans-Dieter Brand, Sprecher der SPD-Fraktion im Rodenberger Samtgemeinderat. Die jüngste Sperrung der Autobahn nach einem Unfall in Kombination mit der Sanierungssperrung der B 442 brachte das Problem in seinem vollen Ausmaß zutage.

„Wenn sich an der derzeitigen Verkehrssituation nichts ändert, wird man da nicht mehr drum herum kommen“, bestätigt Udo Meyer, Sprecher der CDU/WGN-Gruppe. Sobald die Autobahn oder Anschlussstellen verstopft oder gesperrt seien, seien die kleinen Orte im Süden der Samtgemeinde „total dicht“. Sicher werde ein Ausbau auch mit Einschränkungen verbunden sein, letztlich wäre er aber positiv – „auch für die Wirtschaftlichkeit hier vor Ort“.

Selbst wenn die meisten Engpässe bei verstopfter Autobahn eher in Eilsen lägen, wäre ein Ausbau auch für Nenndorf „schon schön“ – nicht nur wegen der Entlastung der Umgehungsstraßen, sagt Werner Bövers, Sprecher der CDU im Nenndorfer Rat. „Wenn eine achtspurige Fahrbahn den Verkehr auf der B442 entlastet, könnte das nur von Vorteil sein“, glaubt er.

Die Problematik des Schwerlastverkehrs durch die kleinen Ortschaften sei auch nicht zu unterschätzen. Udo Husmann, Sprecher der SPD im Nenndorfer Rat, gab allerdings zu bedenken, dass im Falle eines Ausbaus die Geschwindigkeit entsprechend reguliert und kontrolliert werden müsse. Denn eine vierspurige Autobahn wiege Fahrer oft in falscher Sicherheit und verführe zu schnellem Fahren, was wieder mehr Unfälle provoziere.

Was Hans-Bernhard Kampen, Bauamtsleiter der Nenndorfer Samtgemeindeverwaltung, jedoch erst einmal als weit dringlicher für die Samtgemeinde Nenndorf erachten würde als den Ausbau der A 2, wäre das Voranbringen des lange ersehnten 2:1-Ausbaus der B 65. „Der ist längst überfällig“, findet er, zumal dieser Ausbau bei Umleitungsverkehr von der Autobahn ebenfalls für große Entlastung der Gemeinden sorgen würde.

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