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Außenstelle für IGS „absurd“

Rodenberger lehnen Auslagerung ab Außenstelle für IGS „absurd“

Erwartungsgemäß stößt der Vorschlag, eine mögliche IGS-Oberstufe nach Bad Nenndorf auszulagern, in Rodenberg auf wenig Gegenliebe. Quer durch die Fraktionen lehnen Politiker diese Variante rundweg ab. CDU-Sprecher Erhard Steege bezeichnet den Vorschlag als "absurd" und "abwegig".

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RODENBERG. Die deutlichsten Worte findet CDU-Sprecher Erhard Steege. Als „absurd“ und „abwegig“ bewertet er den Vorschlag des SPD-Kreistagsabgeordneten, Ralph Tegtmeier, die Oberstufe in dem bald leeren Schulgebäude an der Bad Nenndorfer Bahnhofstraße anzusiedeln. „Die Oberstufe gehört an die IGS Rodenberg“, betont der Christdemokrat. Er weigere sich, über Tegtmeiers Vorschlag, dem der Nenndorfer Samtgemeindebürgermeister, Mike Schmidt, einen gewissen Charme zugebilligt hatte, überhaupt nachzudenken.

Im Kern genauso sieht es Tegtmeiers künftiger Kreistagskollege aus Rodenberg, Hans-Dieter Brand. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Sinn macht, die Oberstufe auszulagern“, sagt der SPD-Politiker. Es entstehe unnötiger Pendelverkehr, was viel Arbeitszeit verschleudern würde. Außerdem müssten die Lehrer das Nenndorfer Gebäude erst einmal kennen lernen. Ein so wichtiges Thema sei vor allem auch mit dem Kollegium der IGS zu besprechen.

Wie Brand und Steege will auch Ralf Sassmann (IGS) eine Oberstufe in Rodenberg – und zwar unmittelbar an der IGS. „Es macht keinen Sinn, sechs Kilometer entfernt eine Außenstelle zu führen“, sagt er. Auch er verweist auf das Fahrproblem der Lehrer. Die Planung müsse ohnehin nicht vor 2018 abgeschlossen sein, daher bestehe derzeit noch kein Druck.

Außenstelle soll in der Nähe bleiben

Generell sollte die Zeit der Auslagerungen vorbei sein, so Sassmann. Außerdem sei die Schulform IGS grundsätzlich unterschiedlich zu der eines Gymnasiums. Schmidt und Tegtmeier hatten eine Kooperation beider Schulen angeregt.

Stadtdirektor Georg Hudalla sieht die Sache genauso. „Das ist keine zielführende Lösung. Wir können doch nicht ganze Jahrgänge sechs Kilometer weit auslagern“, sagt der Rodenberger Verwaltungschef. Mit einer Außenstelle ganz in der Nähe der IGS könne er unter Umständen leben, aber in einem ganz anderen Ort hält Hudalla nichts davon.

Der Stadtdirektor setzt weiterhin voll auf eine IGS-Oberstufe in Rodenberg, daran gehe kein Weg vorbei. Die dortige Gesamtschule sei noch immer erst im Werden. Doch der Schulstandort Rodenberg werde immer wichtiger und somit zum zwangsläufigen Standort einer IGS-Oberstufe. „Davon bin ich überzeugt“, betont Hudalla. gus

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