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Auto von Sattelzug 280 Meter mitgeschleift

Rodenberg/Bad Nenndorf / Unfäll auf der A 2 und der B 65 Auto von Sattelzug 280 Meter mitgeschleift

Ein mit vier Personen besetztes Auto ist am Sonntagmorgen auf der Autobahn 2 bei Lauenau unter einen in gleicher Richtung fahrenden Sattelzug gerast. Dabei wurden alle Autoinsassen schwer verletzt.

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Der Peugeot 4007 prallt unter das Heck des Kühllastwagens und wird 280 Meter mitgeschleift.

Quelle: cap

Lauenau (cap). Laut Polizei fuhr der mit Obst für England beladene Kühllastwagen aus Polen gegen 6.40 Uhr auf dem Hauptfahrstreifen in Richtung Rehren. In gleicher Richtung fuhr – ebenfalls aus Polen kommend – ein Peugeot 4007 besetzt mit drei Männern und einer Frau. Der 42-jährige Fahrer fuhr das Auto auf trockener Fahrbahn ungebremst unter das Heck des Sattelzuges. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der festgeklemmte Wagen noch rund 280 Meter vom Sattelzug mitgeschleift, bis der 26 Jahre alte Lastwagenfahrer das Auto am Heck im Rückspiegel seines Lastzuges sah und auf dem Standstreifen anhielt.

Die Leitstelle Schamburg alarmierte den Rettungsdienst, drei Notärzte und drei Rettungswagen sowie die Feuerwehr Rodenberg, weil angenommen worden war, dass die Insassen eingeklemmt seien. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die Frau und die drei Männer allerdings bereits von Ersthelfern befreit worden.

Laut Rodenbergs Ortsbrandmeister Roland Kramer hatte die Feuerwehr zunächst die Erstversorgung aller Schwerverletzten (42, 27, 27 und 50 Jahre) übernommen. Die Besatzungen von drei Rettungswagen brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Der 50-jährige Beifahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 4 in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen.

Die Polizei sperrte zur Unfallaufnahme den rechten und mittleren Fahrstreifen bis gegen 10.30 Uhr. Am Peugeot entstand Totalschaden. Der beschädigte Kühllaster konnte seine Fahrt nach Reparatur vom nächsten Parkplatz aus fortsetzen. Nach Polizeiangaben beträgt der Schaden insgesamt etwa 21 000 Euro. Es kam zu einem etwa zwei Kilometer langen Rückstau.

Mit Rettungshubschrauber in die Klinik

Bad Nenndorf (bab). Zeitgleich zum Unfall auf der Autobahn ist am Sonntagmorgen ein Autofahrer auf der Bundesstraße 65 verunglückt und schwer verletzt worden. Die Polizei musste den Rettungshubschrauber aus Bremen anfordern, weil der Helikopter aus Hannover zeitgleich auf der Autobahn im Einsatz war. Bei dem Unglück auf der Bundesstraße könnte laut Angaben der Ordnungshüter Alkohol im Spiel gewesen sein.
Wie die Polizei aus Bad Nenndorf mitteilt, sei gegen 7 Uhr ein 29-jähriger Fahrer aus der Region Hannover mit seinem Ford Scorpio von der Fahrbahn abgekommen, 100 Meter durch den Graben gefahren und gegen eine Grabenüberführung geknallt. Dann wurde er auf das angrenzende Feld geschleudert, wo er zum Stehen kam. Der Mann fuhr Richtung Stadthagen, als er in Höhe der Fußgängerampel am Erlengrund aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam.
Feuerwehren mussten nicht anrücken, denn der Fahrer sei nicht eingeklemmt worden, berichtet die Polizei. Dafür seien die Verletzungen aber so schwer gewesen, dass er noch an der Unfallstelle rund 1,5 Stunden von den Ärzten behandelt werden musste, bevor er in die Medizinische Hochschule geflogen werden konnte. Lebensgefahr bestehe nicht. Da die Beamten Alkohol gerochen hatten, wurde eine Blutprobe angeordnet. Der Führerschein wurde sichergestellt.

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