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Rodenberg Awo wächst in der Krise
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Awo wächst in der Krise
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00:16 06.04.2016
Martina Böhm (links) mit dem 60. Mitglied, Marlies Weigelt. Quelle: gus
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Rodenberg

Vorsitzende Martina Böhm, die den Ortsverein im Juni 2015 übernommen hatte, sagte bei der Jahresversammlung, sie habe im Herbst aus gesundheitlichen Gründen vor der Entscheidung gestanden, entweder die Flüchtlingshilfe oder die Lokalpolitik aufzugeben. „Ich bin einfach zu sozial eingestellt, um mich aus der Flüchtlingsarbeit zurückzuziehen“, umschrieb sie den entscheidenden Impuls. „Wir haben einiges bewegt“, lautete Böhms Fazit.

Das betrifft auch das Vereinsleben. Zum Kaffeenachmittag kam ein monatlicher Handarbeitskreis dazu. Beide Angebote verschmelzen jetzt zum Awo-Generationentreff. Erster Termin ist morgen, Dienstag, 15 Uhr, im Backhaus. In der Flüchtlingsarbeit wurde eine Aktiv-Gruppe gebildet, die den Vorstand mit neuen Ideen versorgen soll.

Bürgermeister tritt ein

Kassenwartin Brigitte von Jaminet hatte gerade erst den erfreulichen Mitgliederstand von 60 kund getan, da fragte Bürgermeister Ralf Sassmann nach einem Beitrittsformular, das er später ausfüllte. Bereits in seinem Grußwort hatte er sich für all das bedankt, was die Awo im Bereich Flüchtlingshilfe und auch generell auf dem Sektor Soziales geleistet habe.

Kreisvorsitzender Heinz-Gerhard Schöttelndreier lobte die vergleichsweise junge Alterststruktur im Ortsverein Rodenberg. Das Thema Flüchtlinge präge die Schlagzeilen momentan zwar nicht mehr so sehr wie noch vor wenigen Monaten. Trotzdem müsse weiter darüber gesprochen werden. Die Gesellschaft müsse sich noch mehr öffnen. „Das sagen wir nicht als Besserwisser vom Spielfeldrand. Wir sind im Spiel dabei“, betonte Schöttelndreier. gus

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