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Rodenberg Backhaus-Chefin hört auf
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Backhaus-Chefin hört auf
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00:17 20.01.2017
Andrea Eckert (Mitte) hatte den Posten der Vorsitzenden von Marlies Weigelt (links) übernommen. Nun muss Eckert selbst das Zepter weiterreichen. Quelle: Archiv (pr.)
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Rodenberg

Ende 2015 hatte der Trägerverein des Kultur- und Veranstaltungszentrums an der Dei-sterstraße verkündet, dass Marlies Weigelt, die Initiatorin des Projekts, nach zehn Jahren den Staffelstab an Eckert weiterreichen will. Weigelt musste seinerzeit kürzer treten, weil sie im Job entsprechend eingespannt ist. Als Kassenwartin machte sie daher weiter, Eckert übernahm den Chefposten.

Nun hat sie aber selbst festgestellt, dass sie beruflich zu viel um die Ohren hat, um das anspruchsvolle Vorstandsamt auszufüllen. Eckert hatte sich als Yoga-Lehrerin selbstständig gemacht. „Meine Arbeitszeiten passen einfach nicht mehr mit der Arbeit der Vorsitzenden zusammen,“ erklärte Eckert auf Anfrage. Im vergangenen Jahr habe sie viele gute Erfahrungen gesammelt. Yoga-Kurse gebe sie weiterhin auch im Backhaus.

Interessenkonflikte möglich

Weigelt will nun aber nicht zurück auf den Chefsessel. Sie verweist einerseits auf eine 40-Stunden-Woche im Beruf. Außerdem sei sie mittlerweile Ratsmitglied. Dies verschlinge weitere Freizeit. Sie sieht darüber hinaus mögliche Interessenkonflikte, wenn sie einerseits einen Verein führt, andererseits aber objektiv über Sachthemen befinden soll. Noch etwas spricht gegen eine Rückkehr: „Ich habe mich bei der Jubiläumsfeier verabschiedet. Ich lasse mich nicht feiern und komme dann wieder. So was mache ich nicht“, betont Weigelt.

Außerdem hätte sie gern auch noch Zeit für ihre Familie übrig. Ihr Mann Martin Weigelt fungiert als Schriftführer des Vereins und leitet das Repair-Café des Backhauses. Auch er ist keine Option für den Vorstandsposten.

Momentan teilen sich die Weigelts und Eckert die Vorstandsarbeit, denn offiziell ist die Yoga-Expertin noch Vorsitzende. Bei der Hauptversammlung des Vereins ist nicht neu gewählt worden, weil kein Kandidat zur Verfügung stand. Und die Funktionen werden zeitlich unbeschränkt gewählt – so steht es in der Satzung. So sucht der Verein nun jemanden, der die Vakanz beenden kann. Der Kandidat soll sich im Vereinsleben auskennen und politisch unabhängig sein.

Mit einer anderen Personalie möchte der Rest-Vorstand es Interessenten schmackhafter machen, das Amt zu übernehmen: Eine Bürokraft mit 25 monatlichen Arbeitsstunden soll eingestellt werden (wir berichteten). Diese übernähme einen Großteil der Papierarbeit. Sieben Bewerbungen liegen dafür bereits vor. Dann hätte der Vorsitzende künftig vor allem repräsentative Aufgaben zu erfüllen, so Weigelt. gus

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