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Rodenberg Bangen um den Boden
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Bangen um den Boden
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20:36 07.05.2015
Rodenberg

 Die WGR wolle die Halle in Einzelfällen für Veranstaltungen zur Verfügung stellen, erklärte Tina Böhm. Sie nannte den Feuerwehrball als Beispiel. Dieser wurde zuletzt in der Aula des Schulzentrums gefeiert. Matthias Herfurt (CDU) betonte, dass die Unversehrtheit des Bodens gewährleistet werden muss.

 Ausschussvorsitzende Anja Niedenzu (SPD) wunderte sich über den Vorstoß, da dieser bereits einmal zur Debatte gestanden hatte. Seinerzeit waren massive Bedenken geäußert worden, beispielsweise hinsichtlich des Brandschutzes. Hauptamtsleiter Günther Wehrhahn erklärte, dass dies bei Versammlungen mit bis zu 199 Teilnehmern unproblematisch wäre. Bei mehr Feiernden ergäben sich aber neue Aspekte.

 Wehrhahn und Erhard Steege (CDU) bangten ebenfalls um den Hallenboden. Es sei im Vorfeld zu klären, ob es eine kostengünstige Lösung zur Abdeckung des Untergrunds für Tanzveranstaltungen gibt. „Wir sprechen bestimmt nicht nur über 5000 Euro“, so Steege. Henning Kommerein (SPD) fügte hinzu, dass der Boden, so wie er jetzt geplant ist, für einen Ball ungeeignet wäre.

 Steege riet dazu, den Antrag zurückzustellen und die Verwaltung Fakten einholen zu lassen. Darauf einigten sich die Politiker. gus