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Bankfiliale wird zur Passage

Neue Geschäftsstelle für Rodenberg Bankfiliale wird zur Passage

Die Stadt Rodenberg bekommt im nächsten Jahr eine neue Sparkassen-Geschäftsstelle. Das Gebäude bleibt zwar streng genommen dasselbe. Doch es wird komplett umgekrempelt. Das Ergebnis sieht eine Passagen-Lösung vor.

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Ronald Haupt (von links), Filialleiter Klaus Gehrke und Jens Wiemken sehen dem Umbau mit Vorfreude entgegen.

Quelle: gus

RODENBERG. Soll heißen: Es wird künftig einen Eingang am Amtsplatz und einen an der Langen Straße geben. „Die meisten Kunden stellen ihr Auto ohnehin schon auf dem Parkplatz ab und gehen dann um das Gebäude herum“, erklärt Jens Wiemken, Leiter Organisation bei der Sparkasse Schaumburg. Der aktuelle Kundeneingang wird ein Stück zur Mitte der Frontseite versetzt.

Mehr Beratungsräume

Anlass für die Maßnahme sind die veränderten Anforderungen an das Bankgeschäft. Im Inneren des Gebäudes wird der Bereich für den Schalterservice verkleinert, weil dieser im Zeitalter des Online-Bankings nicht mehr so wichtig ist wie einst. Stattdessen wird die Zahl der Beratungsräume von fünf auf acht erhöht, weil ausführliche Beratungsgespräche wiederum mehr nachgefragt werden.

Die Bankautomaten werden in den Bereich am Amtsplatz verlegt. Zusätzlich zu den jetzt vorhandenen Automaten wird ein Ein- und Auszahler sowie ein Münz-Einzahler aufgestellt. Ein Fahrstuhl soll künftig anstelle der jetzigen Treppe vom Keller, wo sich nach wie vor die Schließfächer befinden werden, bis ins Obergeschoss führen. Die Treppe für die Mitarbeiter fungiert im Notfall auch als Fluchtweg.

Offen ist noch, ob eine Rampe notwendig sein wird

Im Inneren wird dafür das komplette Gebäude abgesehen von der Mietwohnung im Dachgeschoss entkernt. „Das wird ein Rohbau sein“, so Wiemken. Offen ist noch, ob am Amtsplatz eine Rampe notwendig sein wird, um das leichte Gefälle auszugleichen. Dies wäre nach Angaben von Ronald Haupt, Leiter der Bau-Organisation, die einzige äußerliche Veränderung am Grundriss.

Allerdings ändert sich das Bild der Gebäudehülle doch erheblich. Sie wird deutlich moderner daherkommen. „Wir geben der Geschäftsstelle auch von der anderen Seite ein Gesicht“, sagt Wiemken. Dort soll ein Rahmen in Sparkassen-Rot die künftige Eingangstür umgeben. Im Zuge der energetischen Sanierung des Gebäudes wird die Fassade modernisiert. Ferner ist eine komplette Neueindeckung des Daches vorgesehen.

„Nichts Pompöses“

1,9 Millionen Euro lässt sich die Sparkasse diesen Umbau kosten. Zum bislang letzten Mal war die Rodenberger Geschäftsstelle 1997 saniert worden. „Nichts Pompöses“ solle entstehen, sehr wohl aber ein funktionaler und moderner Bau. „Wir verstehen das auch als Bekenntnis zu diesem Standort“, betont Vorstandsvertreter Wiemken.

Im ersten Quartal 2018 soll es losgehen. Die Sparkasse rechnet mit neun Monaten Bauzeit, sodass eine Wiedereröffnung noch im selben Jahr fest eingeplant ist. Während der Bauphase zieht die Geschäftsstelle in einen Container-Komplex, der auf dem Platz neben dem öffentlichen Bücherschrank stehen soll. „Die Stadt stellt uns diesen Platz zur Verfügung. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Wiemken. gus

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