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Nässe zwingt zur Pause

Bauarbeitern in der Deisterstadt Nässe zwingt zur Pause

Das Wetter macht den Bauarbeitern in der Deisterstadt derzeit einen Strich durch die Rechnung. Die unerwartet feuchte Witterung hat sowohl den Einzug der Deckschicht am Grünen Baum verzögert als auch den Einbau eines weichen Granulats am Pausenhof der IGS.

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Rodenberg. An der Schule hat dies den Effekt, dass die Arbeiten nicht rechtzeitig zum heutigen Schulstart fertig wurden. Nach Angaben von Kreisrätin Katharina Augath sollte als letzter Schritt beim Bau einer Multifunktionsfläche auf dem Schulhof ein Granulat aufgetragen werden, das Verletzungen bei Stürzen vermeiden oder zumindest lindern soll. Bei Nässe kann dieses aber nicht verarbeitet werden, sodass die Baufirma auf trockenes Wetter warten musste. Allerdings bedarf es mehr als ein paar Stunden Trockenheit, denn Augath zufolge ist nach dem Installieren der Granulatschicht noch eine Trocknungsphase vonnöten. Es kann sich aber dennoch nur um wenige Tage Verzögerung handeln. Das Bauamt des Landkreises sei immer bemüht, die Arbeiten pünktlich zu Ferienbeginn starten zu lassen und sie auch rechtzeitig enden zu lassen. Doch dies gehe nur in dem Maße, wie es der Terminkalender der beauftragten Firmen hergibt.

Auch IGS betroffen

 An der IGS handelt es sich um den zweiten Teil der Sanierung im Außenbereich. 180000 Euro kosten die Arbeiten in diesem Jahr. Unter anderem sind ein Reck, ein Spielfeld und weitere Geräte aufgebaut worden. „Uns ist es wichtig, dass die Schulen nicht nur innen, sondern auch außen gut ausgestattet sind“, betont die Kreisrätin.

 Abgesehen von den Pausenhofarbeiten hatte der Landkreis im Sommer 2015 den Bushaltestellenbereich neu gestaltet. Im Winter folgte die Erneuerung der Beleuchtung in der alten Turnhalle. Und es ist auch noch gar nicht so lange her, dass die neue Sporthalle fertiggestellt wurde. Augath ist jedoch bewusst, dass es noch eine andere Baustelle an den Schulen der Deisterstadt gibt – oder genauer: dass sich viele Rodenberger eine weitere Baustelle wünschen. Der Hof von Grundschule und Förderschule soll dringend saniert werden.

 Dies muss aber wohl noch ein wenig warten. Zunächst will der Landkreis dem offensichtlichen Dränage-Problem auf den Grund gehen. Erst wenn geklärt ist, warum sich auf dem Hof und auf dem angrenzenden Spielbereich bei Regen so viel Wasser sammelt und schlecht abläuft, könne die Modernisierung in Angriff genommen werden.

 Zwar hatte der Förderverein bereits einen Planer beauftragt, so einfach geht das aber nicht. Der Landkreis muss solche Aufträge öffentlich ausschreiben, betont Augath. Zudem müssten bei den Plänen Vorgaben des Gemeindeunfallverbands berücksichtigt werden. Und bei der Gestaltung ist auch darauf zu achten, dass der Hof nicht derart mit Bäumen und anderen Elementen bestückt wird, dass es den Lehrern schwerfällt, die Schüler zu beaufsichtigen.

gus

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