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Rodenberg Beirat bevorzugt Anrufauto
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Beirat bevorzugt Anrufauto
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00:16 29.08.2016
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RODENBERG/NENNDORF

Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla hat gegenüber dem Vorsitzenden des Seniorenbeirats, Wilhelm Gerland, erklärt, dass eine Planungsgesellschaft in Hannover ausarbeiten soll, wie der Transfer zum Klinikum in Vehlen für die Samtgemeinde Rodenberg idealerweise zu bewerkstelligen ist. Die Ergebnisse wartet das Gremium Gerland zufolge derzeit noch ab.

Der Vorsitzende griff auch die Pläne der Kreis-CDU auf, die Orte der Samtgemeinden Rodenberg und Nenndorf mit zusätzlichen Buslinien zu bedienen (wir berichteten). Doch dabei würden in Gerlands Augen wohl die kleinen Orte nicht allesamt berücksichtigt, weil dies zeitlich kaum möglich wäre. Daher plädierte er für eine Lösung per Anrufauto, was die übrigen Seniorenbeiratsmitglieder begrüßten.

Möglich wäre, einen Sammeltransport anzubieten, dessen Abfahrtzeiten unter mehreren Passagieren abgestimmt werden. Sprich: Wenn jemand für 10 Uhr eine Fahrt nach Vehlen wünscht, dem Taxiunternehmen aber bereits eine oder mehrere Anfragen für andere Zeiten am selben Vormittag vorliegen, könnte ein Kompromiss getroffen werden. Schließlich handelt es sich um Besuchsfahrten. Auch eine gemeinsame Rückfahrt für zwei oder mehr Krankenhausbesucher sei zu verabreden, um nicht jeden Bürger einzeln zum Klinikum und zurück zu bugsieren.

Rodenberger Beirat begrüßt ebenfalls Bürgerbus

Siegfried Kreft, Mitglied im Nenndorfer Behinderten- und Seniorenbeirat, berichtete, dass der dortige Verwaltungschef, Mike Schmidt, eine Versuchsphase mit dem Bürgerbus vorgeschlagen hat. Auch bei diesem Modell ist eine vereinheitlichte Rückfahrtzeit vorgesehen, auf die sich alle Passagiere der Hinfahrt einigen. Für eine Bürgerbuslösung wäre auch der Rodenberger Beirat offen.

Den Vorstoß der CDU, zwei zusätzliche Buslinien zu schaffen, hielt Gerland noch aus einem anderem Grund für verkehrt. Er glaube, dass nicht ausreichend Fahrgäste solch ein Angebot nutzen würden. Dies hatte auch bereits der CDU-Politiker Börries von Hammerstein zu bedenken gegeben. „Das würde wahrscheinlich nach wenigen Monaten wieder eingestellt“, glaubt Gerland.

Dieser wünschte sich eine gemeinsame Sitzung der Seniorenbeiräte von Rodenberg und Nenndorf, um das Thema eingehend zu erörtern und eine gemeinsame Linie zu finden. gus

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