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Besser spät als nie

Brief braucht knapp drei Jahre nach Rodenberg Besser spät als nie

Manche Dinge dauern etwas länger, auch bei der Post. Nicht für alle Verspätungen gibt es allerdings Erklärungen. Ein Brief aus Bückeburg erreichte die Rodenbergerin Sigrid Bax jetzt nach sage und schreibe zwei Jahren und acht Monaten.

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Der Brief ist korrekt abgestempelt.

Quelle: PR

RODENBERG. Normalerweise erfolgt zuerst die Einladung – und dann die Feier. Sigrid Bax hat jüngst den umgekehrten Fall erlebt. Am 22. Februar 2014 feierte ihr Bruder in einem Rintelner Restaurant seinen 75. Geburtstag. Hierzu hatte er Einladungen an seine Gäste verschickt. Gut, dass Sigrid Bax eine so nahe Verwandte des Bückeburgers ist und von der Einladung auch ohne Brief Kenntnis hatte. Denn ein solcher kam bei ihr bis zum Tag des Festakts nicht an. Die Geburtstagsfeier, die sehr schön war, wie die Seniorin bestätigte, hat nun, fast drei Jahre später, einen launigen Nachhall.

Als die Rodenbergerin am 27. September ihren Briefkasten öffnete, hielt sie Post von ihrem Bruder aus Bückeburg in der Hand, eine unbeschädigtes cremefarbenes Kuvert mit sauber notierter Adresse, mit Briefmarke und Stempel. Letzterer zeigt das Datum 9. Januar 2014. Vermerke der Post, die auf einen Irrlauf des Briefes oder sonstige Zustellhindernisse deuten könnten, fehlen. Er sei vom Postboten ganz normal zugestellt worden, erzählte Bax.

„Es lässt sich nicht erklären“, sagt Postpressesprecher Jens Uwe Hogardt zu dem Vorfall. Dass der Brief eventuell irgendwo in der Transporttechnik im wahrsten Sinn des Wortes hängegeblieben sei, schließt er aus. Dagegen spricht auch, dass das Kuvert völlig sauber und unbeschädigt ist. Auch gebe es in den Briefzentren keine „dunklen Ecken“, in denen Briefe vergessen werden. Warum die Nachricht erst nach Jahren im Briefkasten von Sigrid Bax lag, bleibt aus seiner Sicht ein Rätsel. sk

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