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Blätter leuchten wie Laternen

Feggendorf / Kindergarten Blätter leuchten wie Laternen

Rauch kräuselt über der kleinen Feuerstelle. Welkes Laub raschelt unter den Schuhen. Allerlei Beeren leuchten an den Büschen. Gerade hatten die „Waldmäuse“ wieder Besuch: Ein Eichhörnchen stibitzte eines von den ausgelegten Walnüssen. Der Herbst hält für die Kindergartenkinder jede Menge Überraschungen bereit.

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Die Zutaten liefert der Herbst: „Feggendorfer Waldmäuse“ basteln mit Kastanien, Rinde und Moos.

Quelle: nah

Feggendorf (nah). Für die kleine Belegschaft des Waldkindergartens bei Feggendorf ist eigentlich jeder Vormittag voller spannender Abenteuer. Aber in dieser Jahreszeit gibt es Entdeckungstouren besonderer Art. Gerade haben sie Blätter und Früchte gesammelt, Rinde und passende Stöcke aufgelesen. Nun sitzen sie mit Gabriele Meyer und Markus Proske sowie „Teamer-Hund“ Nick auf einer großen Decke und verarbeiten die gefundenen Materialien. Eine lustige Kette entsteht, während die Unmenge an Kastanien in kleine Figuren und Tiere verwandelt wird. Aus Rinde, Moos und Zweigen entstehen kleine Collagen. Kein Zweifel: Die Blätter-Laterne am langen Stock leuchtet auch ganz ohne Batterie, weil die Sonne an diesem Tag besonders intensive Strahlen auf das Laub schickt. Und auch für die Kastaniensuppe bedarf es nur eines Topfes und ein wenig Phantasie. Das Experiment mit gerösteten Eicheln mündet in eine Kostprobe: „Nussig“ schmeckt die ungewöhnliche Nascherei.

Von so viel kreativem Treiben halten Mats, Devin, Meico und Jannik nichts. Sie „trainieren“ schon mal für spätere Wintersportfreuden und rutschen auf Plastiktellern den Lehmhang hinab. Dass zwischendurch ein Pflaster für einen blutenden Finger benötigt wird, stört die Freude nicht.

Im Dorf draußen vor dem Wald wetteifern in den Gärten die Sommer- und Herbstblumen noch einmal in ganzer Farbenpracht miteinander. Längst sind die meisten Äpfel gepflückt; hier und da leuchtet noch ein Kürbis zwischen welken Blättern hervor. Bei den Landwirten brummen die Maschinen: Rüben kullern unablässig von der großen Rodemaschine auf eine immer länger werdende Miete; Mais wird mit überdimensionalem Mäher geerntet und sofort für den Abtransport geschreddert.
Kaum einen Blick haben die Fahrer für die milden Farben der sie umgebenden Landschaft. Umso mehr sind es die Kinder, die die Veränderungen in der Natur entdecken. Die „Waldmäuse“ haben das sogar schon zu Papier gebracht und sich eine Geschichte ausgedacht, in der „ihr“ Eichhörnchen eine Rolle spielt. Fast fühlen sie sich schon wie dieser possierliche vierbeinige Nachbar. Nur das Nüsse-Versteckspiel will nicht so ganz glücken: Manche der kleinen braunen Dinger tauchen einfach nicht mehr auf.

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