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Brandschutzbedarfsplan auf gutem Weg

Feuerwehr Rodenberg Brandschutzbedarfsplan auf gutem Weg

Der Brandschutzbedarfsplan für die Samtgemeinde Rodenberg ist laut Verwaltungschef Georg Hudalla auf einem „sehr guten“ Weg. „Wir passen das Schutzziel an die Realität an und werden gut damit klarkommen“, zeigte er sich während der Hauptversammlung der Rodenberger Feuerwehr zuversichtlich.

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„Kein Euro zu viel“: Die Rodenberger Verwaltung bekräftigt ihre Unterstützung für die örtlichen Feuerwehren.

Quelle: tro

Rodenberg. Derzeit erarbeite das Planungsbüro BBS Gefahrenabwehrplanung ein Gutachten, das Maßnahmen zu kritischen Punkten empfehle, erklärte Hudalla auf Nachfrage.

 Konkrete, aus dem Bedarfsplan resultierende Maßnahmen müssten dann aber immer noch von der Politik beschlossen werden. Ohnehin sei das Papier ein theoretischer Beschluss, der weiterhin von der Realität dominiert werde. „Die Vorgaben kommen aus der Berufsfeuerwehr, bei unseren freiwilligen Wehren sieht das oft anders aus“, so Hudalla. In der Samtgemeinde müssten die Brandschützer vor allem in der Fläche stark bleiben, da einige Wege zu Einsätzen relativ lang seien. „Wir brauchen jeden Feuerwehrmann und -standort, den wir kriegen können“, betonte Hudalla.

Feuerwehr möglichst wenig belasten

 Bürgermeister Ralf Sassmann hob aus Sicht der Verwaltung hervor: „Wir wollen alles Erdenkliche tun, damit unsere Feuerwehr möglichst wenig belastet wird. Dafür ist uns kein Euro zu viel.“ Für 2018 bedeute das unter anderem, weiter in den Hochwasserschutz zu investieren: zum einen im Gewerbegebiet Seefeld im Rahmen der Ansiedlung eines neuen Betriebes, zum anderen auch an Krümme und Ackersbeeke, um die Aue weiter zu entlasten.

 „Unsere Investitionen aus den vergangenen Jahren haben uns schon vor Schaden bewahrt“, so Sassmann. Dennoch dürfe man das Problem nicht ignorieren. Für 2018 schätzt der Bürgermeister den Finanzbedarf dafür – vorbehaltlich der Haushaltsplanberatungen – auf rund 150.000 Euro. Hinzu kämen Investitionen in Schutzausrüstung. Dinge wie der Hochwasserschutz haben auch aus Sicht der Feuerwehr mit ihren derzeit 76 aktiven Kräften im Stadtgebiet höchste Priorität.

 „Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Anzahl der Unwetterereignisse anhält oder sogar noch heftiger wird“, sagte Ortsbrandmeister Thomas Böhm. Es werde weniger wichtig, die Schäden zu beseitigen, als die Bevölkerung davor zu bewahren.

Ersatzbeschaffung sehr langwierig

Kritik brachte Marc-Henning Kommerein hervor. „Viele Ersatzbeschaffungen erweisen sich als sehr langwierig“, sagte der mittlerweile ehemalige Gerätewart der Rodenberger Feuerwehr. „Für die Zukunft würden wir uns wünschen, dass Ausrüstung, die in der Gemeinde nur einmal vorhanden ist und bei Bedarf auch zur Menschenrettung eingesetzt wird, zeitnah bei Ausfall ersetzt wird“, sagte er.

 Dass dies zwar wünschenswert, aber nicht immer einfach zu realisieren ist, stellte Hudalla auf Anfrage fest. Ebenso wie Sassmann sieht er die hiesigen Feuerwehren aber gut aufgestellt. „Die Prozesse sollten schnell laufen, aber die Dauer der Entscheidungsfindung und lange Lieferfristen führen stellenweise zu einem enttäuschenden Zeitfenster“, sagte er.

 Ein Schritt zur Optimierung dessen sei die Einrichtung des Feuerwehrbeschaffungsausschusses gewesen. „Diese Funktion ist ein Segen“, fand auch Kommerein.  tro

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