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Bündnis für Demokratie Rodenberg plant neues Projekt

Funkstille zwischen Märtens und Böhm Bündnis für Demokratie Rodenberg plant neues Projekt

Der Sprecher des Bündnisses für Demokratie Rodenberg („Büro“), Uwe Märtens, hat sich zwar als Koordinator des Deutschunterrichts für Flüchtlinge zurückgezogen, will sich aber weiter mit dem Thema beschäftigen.

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Quelle: pr.

Rodenberg. Im Mai soll ein neues Projekt vorgestellt werden. Zuletzt machte in der Deisterstadt das Gerücht die Runde, zwischen Märtens und der zweiten Flüchtlingskoordinatorin, Tina Böhm, gebe es Differenzen. Beide gehören auch dem Rat der Stadt an, dort suchte Märtens‘ SPD in den vergangenen Wochen eher die Nähe zur CDU als zur WGN, der Böhm angehört, und mit der die CDU die Gruppenarbeit beendet hatte.

Böhm musste als ein Resultat davon ihren Vorsitz im Ausschuss für Familie, Jugend und Soziales an Catrin Döpke (SPD) abgeben. Jetzt folgte Märtens‘ öffentlich nicht angekündigter Rückzug aus der Flüchtlingshilfe, die der Sozialdemokrat und die WGN-Politikerin bis dahin gemeinsam koordiniert hatten. Märtens‘ Rolle übernahm Roswitha Blume, die auch als Lehrerin für die Asylsuchenden im Einsatz ist.

Zwischen Märtens und Böhm soll Funkstille herrschen. Böhm rätselt, was der Auslöser sein könnte, denn den Umstand, dass beide im Rat für unterschiedliche Lager arbeiten, hatten sie bislang stets außen vorgelassen, wenn es um die Asylbewerber ging.

Auf den Anlass seines Rückzugs angesprochen, reagierte Märtens ausweichend. „Büro“ habe sich bereits vor dem Eintreffen der ersten Flüchtlinge in Rodenberg mit dem Thema befasst. Der Fahrdienst habe die katholische Kirchengemeinde beispielsweise in einer „Büro“-Sitzung erstmals angesprochen.

Schließlich sei die Idee geboren worden, Deutschunterricht zu ermöglichen und dafür Lehrer zu suchen. Dieses Projekt sieht Märtens jetzt auf einem guten Weg. „Die ehrenamtlichen Lehrer und Lehrerinnen sind einfach großartig: Sie verbringen jeder für sich mehrere Stunden in der Woche damit, den neuen Bürgern in dieser Stadt unsere Sprache beizubringen“, so Märtens.
Jetzt wolle sich „Büro“ einem neuen Projekt widmen.

Offenbar aber nicht im Backhaus, das von Marlies Weigelt geleitet wird. Diese war vor einigen Wochen aus der SPD ausgetreten (wir berichteten). „Büro“ suche nach „neuen Örtlichkeiten“. Eine „konfliktfreie Kommunikation“ stehe an erster Stelle, schreibt Märtens. gus

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