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Rodenberg Bürger- und Jugendtreff: Fusion zweier Ideen
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Bürger- und Jugendtreff: Fusion zweier Ideen
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00:21 15.12.2014
An der Langen Straße 2 sollen zwei Treffs unterkommen. Quelle: gus
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Von Guido Scholl

Rodenberg. SPD-Sprecher Uwe Märtens referierte die Ergebnisse eines gemeinsamen Gesprächs zwischen Christdemokraten und Sozialdemokraten zum Thema Bürgertreff, der im Gebäude Lange Straße 2 (gegenüber dem Hotel „Stockholm“) entstehen soll. Demnach wünschen sich Vertreter beider Lager ein kulturelles Angebot ebenso wie ein Freizeitangebot.

Kurse zu Themen wie Fahrradreparatur und Handarbeit seien denkbar. Ebenso kommt ein musikalisches Kontingent infrage. Vor allem aber soll die Einrichtung als Treffpunkt für Vereine und Organisationen dienen, die sich auch mit am Kursangebot beteiligen sollen. Klöntreff, Kartenspielrunden, aber auch Brettspiele und regelmäßige Vereinstreffen seien möglich. Wichtig ist den Initiatoren, dass keine Konkurrenz zum Backhaus Aktiv entsteht. Angebote wie Judo- und Musikunterricht sollen ausschließlich im Backhaus angesiedelt bleiben.

Zwecks Ausstattung sind vom Ausschuss für Familie, Jugend und Soziales 20000 Euro für den Haushaltsplan 2015 vorgeschlagen worden. Mit dem Geld sollen Möbel und eine Küchenzeile angeschafft werden. Märtens schlug außerdem einen gesicherten W-LAN-Zugang vor. Darüber hinaus wünschen sich die Politiker eine Beteiligung derjenigen, die einst den Seniorentreff auf den Weg bringen wollten. Dieser scheint als eigenständige Einrichtung vorerst vom Tisch zu sein. Anders sieht es mit dem Jugendtreff aus. Dieser soll nach dem Dafürhalten von Verwaltung und Politik mit in den Bürgertreff einziehen, allerdings zunächst nur mit einem Kontingent von zehn Wochenstunden.

Im Gespräch mit dieser Zeitung erklärte die Jugendbeauftragte Désirée Hofmann, dass drei wöchentliche Öffnungstage geplant sind, dazu könnten Aktionen am Wochenende kommen. Auch sie setzt auf ein variables Angebot. Ob es irgendwann doch noch einen separaten Jugendtreff gibt, hängt von der Entwicklung ab: davon, wie die Jugendlichen den jetzigen Treff annehmen und ob ein passender Raum gefunden wird.

Denn dies war bisher das Hauptproblem: Das Wunschgebäude am Freibad scheidet aus. Die nötigen Sanierungsarbeiten wären zu kostenintensiv gewesen.

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