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Bürgermeister wünscht positive Schlagzeilen

Rodenberg / Konzept gegen Leerstände Bürgermeister wünscht positive Schlagzeilen

Von einem Mitgliederzuwachs „von mehr als 20 Prozent“ hat Gewerbevereinsvorsitzender Günter Ebertz bei der Mitgliederversammlung berichtet.

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Norman Hacker von der Firma Moderne Betriebssysteme zeigt den anderen Mitgliedern des Gewerbevereins die Möglichkeiten, die der neue Internetauftritt den Geschäftsleuten eröffnet.

Quelle: bab

Rodenberg (bab). Von 51 auf 63 Mitglieder sei die Zahl in den zurückliegenden Monaten gestiegen. Fortschritte will der Verein auch in Sachen Kommunikation machen. Ein neuer Internetauftritt soll für möglichst breit angelegte Werbung sorgen.

 Auch ein Konzept gegen die Leerstände in der Stadt habe der Vorstand erarbeitet, über welches bei der Jahresversammlung noch geschwiegen wurde. Es soll der Stadt und den Eigentümern demnächst vorgestellt werden, kündigte Ebertz an. Applaus gab es aus den Reihen der Mitglieder aber auch dafür, die Leerstände in der Stadt nicht in der Öffentlichkeit zu problematisieren. So forderte es Bürgermeister Ralf Sassmann (WGR) in seinem Grußwort. Er sprach Presseartikel zur Schlecker-Schließung an. „Sonst frisst sich was Negatives fest“, glaubt Sassmann. Auswärtige könnten den Eindruck gewinnen, es lohne sich nicht, nach Rodenberg zu fahren. „Positive Dinge“ solle der Verein stattdessen darstellen.

 Aber auch der Gewerbevereinsvorsitzende ist nicht mit allem glücklich, was die Stadt macht. So beklagt er, dass bereits seit 2009 ein Beschluss vorliege, Bodenhülsen an den Straßen Tor, Allee und Lange Straße zu installieren. In diese sollen vor Veranstaltungen Masten verankert werden, die Transparente tragen, auf denen für die Stadt geworben werden soll. „Leider ist das ignoriert worden“, sagte Ebertz. Der stellvertretende Stadtdirektor Günther Wehrhahn begründete die Zeitverzögerung damit, dass Tor und Allee erst ausgebaut werden mussten, bevor genaue Positionen für die Hülsen festgelegt werden können. Die Hülsen seien aber bereits angeschafft worden.

 „Dringende Gespräche mit der Stadt“ brauche der Gewerbeverein auch, was die Weihnachtsbeleuchtung betreffe, sagte Ebertz. Neue Lichter zur Adventszeit sollen jene ersetzen, die noch die alten Glühbirnen tragen. Schon länger hatte Ebertz angekündigt, dass der Gewerbeverein dies nicht bezahlen könne. Versöhnt zeigte sich Ebertz darüber, dass der Gewerbeverein wieder einen beratenden Sitz im Ausschuss für Bauangelegenheiten, Stadtentwicklung und Umwelt des Rates der Stadt bekommen hat. In der vergangenen Ratsperiode sei er aus dem Ausschuss „abgezogen“ worden.

 Der Gewerbeverein besteht in diesem Jahr seit 50 Jahren. Das wollen die Mitglieder mit einem internen Fest im „Ratskeller“ würdigen.

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