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Rodenberg Bürgertreff ohne geeigneten Standort
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Bürgertreff ohne geeigneten Standort
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00:16 27.10.2013
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Von Oliver Nowak

Rodenberg. Rodenbergs Pastor Ralf Janßen stellte die Ergebnisse seiner Bürgerbefragung am Mittwochabend im Rodenberger Stadtrat vor.

Ausgewertet wurden in Janßens Befragung die Stimmen von 149 Menschen ab 50 Jahren. Demnach stimmten 98 Prozent der Befragten für die Einrichtung eines Seniorentreffs. Allerdings, so stellte Janßen heraus, würden 88 Prozent einen Treff ohne Altersbeschränkung bevorzugen. Deshalb sollte dieser wohl auch besser als Bürgertreff betitelt werden.

92 Prozent der Stimmen sprechen sich zudem dafür aus, dass der Bürgertreff im Zentrum Rodenbergs entstehen soll, knapp die Hälfte aller Befragten wünscht sich eine Öffnung dreimal wöchentlich, ein Drittel die tägliche Öffnung. Da die Befragten fast zu gleichen Teilen eine Öffnung vormittags oder nachmittags bevorzugen, müsse der Treff ganztägig geöffnet sein, erklärte Janßen.

Genutzt werden soll der Bürgertreff für die Begegnung und Gespräche mit weiteren Besuchern, dem Spielen von Gesellschaftsspielen und der Informationsbeschaffung über Freizeitangebote und Veranstaltungen. Weit über 90 Prozent der Befragten wünschen sich, dass im Bürgertreff Kaffee oder alkoholfreie Kaltgetränke angeboten werden. Mehr als die Hälfte hingegen hält das Angebot an kleinen Speisen für unwichtig. Durch diese Aussage können die Befürchtungen der Gastronomen, ein Bürgertreff könne eine Konkurrenzsituation schaffen, verneint werden, meinte Janßen.

Knapp drei Viertel der Befragten wünschen sich den Bürgertreff in kommunaler Trägerschaft. Pastor Janßen hingegen favorisiert die Gründung einer bürgerlichen Genossenschaft und somit eine freie Trägerschaft. Dies könne günstiger für die Gemeinde sein, die dann nur für den Anschub sorgen müsse. Zudem forderte Janßen die Stadtratsmitglieder auf, ein Gebäude in unmittelbarer Umgebung des Amtsplatzes zu nutzen. Die alte Pizzeria oder das dem Ratskeller gegenüberstehende Gebäude seien sinnvoll. Die Lange Straße 2 hingegen sollte nicht mehr ins Auge gefasst werden. Seine „Agenda Soziales“ werde einen Antrag für eine geeignete Immobilie erarbeiten.

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