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Erst kaufen, dann Investor suchen

Hotel Stockholm Thema bei Politikern Erst kaufen, dann Investor suchen

Die CDU-Fraktion und die Gruppe FDP/Klein will der Stadt den Kauf des Hotels Stockholm empfehlen. Dies haben die Politiker bei einer Sitzung zu dem Thema beschlossen.

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Quelle: pr.

Rodenberg. Eine Sanierung und Vermietung auf Stadtkosten lehnen die Politiker jedoch ab. CDU-Mitglied Ralf Schubart wies bei dem Treffen laut einer Pressemitteilung darauf hin, dass ein drohender Leerstand als schlechteste aller Möglichkeiten tunlichst zu vermeiden ist, um die Attraktivität der Stadt nicht zu schmälern. Ein Verkauf an einen Investor wäre zwar grundsätzlich zu begrüßen, würde der Stadt aber jede Möglichkeit der Einflussnahme auf die künftige Gestaltung und Nutzung nehmen.

Ein Kauf bietet mehrere Optionen

In dem Fall kämen alle baurechtlich möglichen Nutzungen des Grundstücks infrage. Denkbar wären also auch der Bau von „gesichtsloser Architektur“ oder ein weiterer Verfall, sollte der Investor das notwendige Geld für eine Entwicklung des Grundstückes doch nicht zeitnah aufbringen können, gab der CDU-Vorsitzende Erhard Steege zu bedenken. Der Kauf der Immobile böte der Stadt indes mehrere Optionen der Einflussnahme. Ein Weiterverkauf an einen Investor könne später erfolgen, wenn dieser ein tragfähiges Konzept vorweise. Favorisiert wurde jedoch einstimmig eine Lösung, bei der die Stadt sich zunächst von einem Stadtplaner eine Konzeptstudie für mögliche künftige Nutzungen erstellen lässt.

Dabei wären die Chancen, Risiken und Kosten, die sich langfristig für die Stadt ergeben, herauszuarbeiten und mögliche Nutzungen auf ihre langfristigen städtebaulichen Effekte hin zu untersuchen. CDU-Ratsfrau Christel Oberheide strich heraus, dass sich der Bau von altengerechten Wohnungen am fraglichen Standort ebenso anbieten würde, da die Bushaltestelle vor der Tür liege, sich Apotheke und Ärzte in unmittelbarer Umgebung befänden und die Innenstadt mit wenigen Schritten erreichbar sei.

Nachnutzung als Gaststätte denkbar

Denkbar wäre aus Sicht der CDU auch nach einer Sanierung eine weitere Nutzung als Gaststätte mit Fremdenzimmern im Stil eines „Hotel garni“. Auch altengerechte Wohnungen mit angeschlossener Gastronomie kämen infrage. FDP-Ratsfrau Marlies Berndt-Büschen wies darauf hin, dass in Rodenberg ein Saal für mehr als 200 Personen für große Versammlungen oder Feiern fehlt, und regte an, dies in die Überlegungen einzubeziehen.

All dies wollen die Politiker dann aber einem Investor übertragen. Einig waren diese sich nämlich darüber, dass es nicht das Ziel der Stadt sein könne, die Immobilie – ähnlich wie den Ratskeller – auf eigene Kosten zu sanieren und zu vermieten. Es solle in jedem Fall nach einer Planungsphase ein Investor für die Immobilie gefunden werden.

Die CDU schreibt außerdem: In der Vergangenheit seien Passagen der Haushaltsrede von Fraktionschef Erhard Steege zum Hotel Stockholm fehlinterpretiert worden. Zu keiner Zeit habe die CDU weitere Gastronomie in der Innenstadt abgelehnt. gus, r

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