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CDU fordert Stadtplaner

Christdemokraten sehen Neugestaltung des Amtsplatzes kritisch CDU fordert Stadtplaner

Die CDU-Fraktion des Rates der Stadt Rodenberg hat bei der Verwaltung einen Antrag eingereicht, einen unabhängigen Stadtplaner für die Ausarbeitung von mindestens drei Planungsvarianten für den Bereich Lange Straße/Poggenwinkel und Amtsplatz zu beauftragen.

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RODENBERG. . Hintergrund ist der Plan der Volksbank Hameln-Stadthagen, das Gebiet um ihre Filiale herum aufzuwerten (wir berichten). Die CDU spricht von einem Konzept, das ganz ohne Einbindung einer städteplanerischen Leitplanung funktioniere. Entsprechend fordert die Union, die Planungen einzustellen und die Erarbeitung einer langfristigen Stadtplanung über den Amtsplatz hinaus in Auftrag zu geben.
In dem anvisierten Konzept soll etwa zu klären sein, welche Gewerbeansiedlungen langfristig für die Attraktivität der Innenstadt erforderlich sind und wie diese auf den städtischen Grundstücken umgesetzt werden können. Speziell sprechen die Christdemokraten auch das Gebiet zwischen Burgwall und Amtsplatz an. Dort könne etwa ein Einzelhandel, seniorengerechtes Wohnen oder/und eine Gastronomie entstehen.
Stadtdirektor Georg Hudalla begrüßt grundsätzlich die Möglichkeit, ein Planungsbüro für eine Leitplanung zu beauftragen. Entsprechende Bemühungen der Verwaltung wurden aber Anfang des vergangenen Jahres vom Rat abgelehnt. Hudalla bezweifelt außerdem, dass die Volksbank ihr Vorhaben wegen eines Antrags bei der Verwaltung stoppt. „Wir planen schließlich nicht direkt, das macht der Investor“, so Hudalla. Denn gegenwärtig gibt es zwischen Volksbank und Stadt nur ein Durchführungsvertrag, dessen Inhalt lediglich gegenseitige Abhängigkeiten festlegt – etwa, unter welchen Bedingungen die Verwaltung Fläche für die Neugestaltung ankaufen würde. Und genau für die Unterzeichnung jenes Vertragsstücks wurde in einer Verwaltungsausschusssitzung Ende August, bei der auch Vertreter der CDU dabei waren, mit einer „großen Mehrheit“ gestimmt, wie Hudalla sagt.
Nach derzeitigen Planungsstand ist eine grundlegende Neugestaltung des Bereichs hinter der Volksbank und dem Rathaus vorgesehen. Von der Amtsstraße würde in Höhe des offenen Bücherschranks eine Zufahrt zu einem großen Parkplatz abzweigen, der zwischen Rathaus, Burgwall und Aue eingezeichnet ist. Vor diesem Parkplatz – neben Volksbank und Aue – ist ein halbkreisförmiges Wohn- und Geschäftshaus vorgesehen, dass die Volksbank vermarkten würde. Außerdem wird das Geldhaus die bestehende Filiale sanieren.
Am Montag, 10. Oktober, ab 18.30 Uhr wird die Volksbank ihre Pläne in ihrer Filiale am Amtsplatz der Öffentlichkeit vorstellen und Fragen der Bürger beantworten. js

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