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Camper an den Sportplatz

Vorstoß für Wohnmobil-Areal kommt gut an Camper an den Sportplatz

Der Ausschuss für Sport, Kultur und Heimatpflege der Stadt Rodenberg hat weitere Einzelheiten zum geplanten Wohnmobilstellplatz diskutiert. Demnach ist die Zufahrt zur Mühle als Standort aus dem Rennen.

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Am Rodenberger Sportplatz könnte ein Wohnmobilstellplatz angelegt werden.

Quelle: gus

Rodenberg. Zunächst entwickelte sich aber erst einmal ein parteipolitisches Geplänkel im Ausschuss: Henning Kommerein (SPD) hakte mit lakonischem Unterton nach, ob es sich bei dem Vorhaben nach wie vor um einen Antrag von CDU und WGR handelt. Denn so war das vorliegende Papier überschrieben, weil es noch aus der Zeit stammt, in der CDU und WGR eine Gruppe im Rat bildeten. „Das ist und bleibt ein CDU-Antrag. Die Idee kam von uns“, antwortete Erhard Steege. „Das stimmt“, bestätigte Tina Böhm (WGR).
Steege wünschte sich, dass die Stadt mit acht Stellplätzen für Wohnmobile anfängt. Als Standort plädierte Böhm für das Sportgelände. In ihrem Antrag hatte die CDU sowohl das Sportgelände als auch den Randstreifen an der Anfahrt zur Windmühle vorgeschlagen.
Auch Marlies Berndt-Büschen (FDP) sprach sich für das Sportareal aus, weil jenes in der Nähe der Windmühle sensibler zu behandeln sei. Dies hatte zuvor Wilfried Engelhardt (beratendes Mitglied) mit Blick auf den Landschaftsschutz am Alten Rodenberg angedeutet. Hauptamtsleiter Günther Wehrhahn sagte klipp und klar: „Den Standort können wir vergessen.“
So lief alles auf das Sportareal hinaus. Die Kosten pro Stellplatz liegen bei 3000 Euro, hieß es. Sprecher aller Ratsgruppen begrüßten den Vorstoß im Grundsatz. Der Wohnmobil-Sektor sei auf dem Vormarsch, darüber hinaus gebe es sonst nicht viele Übernachtungsmöglichkeiten in Rodenberg. Die Besucher, so die Idee, könnten Einzelhandel und Gastronomie stärken.
Steege regte an, auch Aufladestationen für Elektrofahrräder einzuplanen, da viele Camper solche Zweiräder dabei haben. Der Konsens im Ausschuss lautete: Die Verwaltung soll nun prüfen, ob solche Stellplätze zu realisieren sind und, wenn ja, wie viele und zu welchem Preis genau. Öffentliche Wohnmobil-Anlagen gibt es beispielsweise in Bad Nenndorf und Bad Eilsen. gus

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