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DSL und Leerstände im Fokus

Rodenberg / Grünkohl-Essen DSL und Leerstände im Fokus

Ein voller Ratssaal, ein leckeres Büfett, ein hervorragender Spaßmacher und jede Menge Politik haben das Grünkohlessen des CDU-Samtgemeindeverbands Rodenberg bestimmt.

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Komiker Sönke Runge (links) begeistert als Bauchredner mit „Louie“.

Quelle: gus

Rodenberg (gus). Die Speisen im Ratskeller meisterten sogar den Vergleich zu schwedischen Spezialitäten.

 Als Erste deckten sich Dirk Hoffmann und Thomas Baule am Büfett mit Grünkohl, Fleischbeilagen und Kartoffeln ein. Das Urteil: alles bestens. Die Wurst zum Kohl gefiel Norbert Jahn außerordentlich gut. Und Andreas Weikert erinnerte sich zwar an die vorzügliche Verpflegung während eines Kurzaufenthalts in Helsingborg, wo die „Roten“ von Hannover 96 ein Europa-League-Spiel absolvierten. Doch der Grünkohl im Schaumburger Land konnte trotzdem allemal mithalten.

 Landtagskandidat Mike Schmidt betonte, dass er sich bei seiner politischen Arbeit schwerpunktmäßig für eine bessere DSL-Versorgung des Landkreises einsetzen will. Die Samtgemeinde Rodenberg hat diesbezüglich ihre Schwachstellen (wir berichteten). Schmidt sieht dies auch hinsichtlich der Wirtschaftsförderung als bedeutend an. In diesem Sinne stehe der Nahverkehr ebenso im Fokus.

 Mit dem Gewerbeverein Rodenberg will der CDU-Kandidat Kontakt halten, um die Leerstandsproblematik an der Langen Straße zu bekämpfen. Ein Treffen mit dem Verein und CDU-Samtgemeindeverbands-Chef Erhard Steege habe es bereits gegeben. Schmidt sagte, er wolle stetiger Ansprechpartner sein und verwies darauf, dass der jetzige Landtagsabgeordnete für die Samtgemeinde, Heiner Bartling, sich zuletzt so gut wie gar nicht für seinen Wahlkreis eingesetzt habe.

 Während Schmidt bereits mehrfach in Rodenberg zu Gast gewesen ist, erlebte Bundestagsbewerber Maik Beermann seine Premiere in der Deisterstadt. Inhaltlich hielt sich der 31-Jährige zurück. Er wolle Schmidt das Feld überlassen, ehe er selbst den Wahlkampf starte.

 Von Zurückhaltung war beim Auftritt des Zauberers und Bauchredners Sönke Runge überhaupt keine Rede. Mit einem Pointen-Feuerwerk heizte er dem Saal ein. Vor allem seine Klobürste „Klotilde“, die eigentlich Toilettenreinigungskraft ist, kam bestens an. Ihr ging es „kacke“, da sie sich „so benutzt“ fühlte. „Klotilde“ hat auf den stillen Örtchen schon einiges erlebt, beispielsweise, dass ein gewaltig faltiger Rücken aus „Atomkraft nein danke“ „Oma Anke“ machen kann.

 Und dann war da noch der Lümmel „Louie“, der seinen Schulrektor auf 62 Jahre schätzte. Schließlich gebe es in seiner Straße jemanden, der sei 31 und ein Halbidiot.

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