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Damit die Party nicht frühzeitig enden muss

Algesdorf Damit die Party nicht frühzeitig enden muss

Die Algesdorfer Runde bekommt ihre gewünschten Sanierungen für das Dorfgemeinschaftshaus Algesdorf – zumindest, wenn es nach dem Bauausschuss der Stadt Rodenberg geht.

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Das hellhörige Dorfgemeinschaftshaus soll nach dem Wunsch des Bauausschusses eine Akustikdecke bekommen.

Quelle: kle

Algesdorf. Dieser empfahl dem Rat, die nötigen Arbeiten zu beschließen. Dazu gehören unter anderem der Einbau einer Akustikdecke samt Beleuchtung und Belüftungsanlage sowie eine Erneuerung beziehungsweise Aufarbeitung des Fußbodenbereichs einschließlich der Stufen. Gesamtkosten: 28000 Euro. Die Erneuerung des Mobiliars wurde jedoch erst einmal aufgeschoben.

 Im Vorfeld hatte es bei der Diskussion ums Dorfgemeinschaftshaus einige Unstimmigkeiten gegeben, da für die Reparaturen zu hohe Kosten angesetzt worden waren. „Ich habe gesehen, dass sich die Kosten nach dem Gespräch zwischen Algesdorfer Runde und Verwaltung deutlich verringert haben“, bemerkte Erhard Steege (CDU). Aus diesem Grund werde die CDU/WGR-Gruppe den Antrag so gerne bewilligen, aber mit der Einschränkung, dass der Wunsch nach neuem Mobiliar – zehn Tische und 40 Stühle für weitere 10000 Euro – erst einmal zurückgestellt wird. Die SPD konnte sich mit dieser Variante ebenfalls anfreunden.

 Hintergrund für den Wunsch der Algesdorfer Runde nach den Neuerungen war vor allem die Hellhörigkeit der Räume, die dazu führt, dass, zum Schutz der Nachbarn, in den Räumen ab 22.30 Uhr Zimmerlautstärke herrschen muss. Die Akustikdecke sowie die neue Belüftungsanlage, die das Öffnen der Fenster zu später Stunde nicht mehr erforderlich machen würde, sollen bei diesem Problem Abhilfe schaffen, so die Hoffnung der Algesdorfer Runde.

 Die Dauer der Bauarbeiten schätzte Jörg Döpke, Fachbereichsleiter Planen und Bauen bei der Verwaltung, auf rund sechs Wochen. Der Start kann 2015 erfolgen, wenn das Projekt vom Rat in den Haushalt aufgenommen wurde. Der genaue Termin soll mit der Algesdorfer Runde abgeklärt werden.

 Zusätzlich zu den Sanierungsmaßnahmen hatte die Verwaltung bei der Begehung im Sommer festgestellt, dass das Gebäude, da es unter anderem als Wahllokal verwendet wird, eigentlich barrierefrei sein müsste. Eine Rampe an der linken Seite der Außentreppe anzulegen, hätte noch einmal um die 10000 Euro gekostet.

 Steege erschien diese Lösung als nicht ganz so glücklich, vor allem, da die Biegung von der Rampe zur Eingangstür sehr eng und für einen Rollstuhlfahrer nur schwer zu bewerkstelligen sei. Weit sinnvoller erschien ihm das Anschaffen einer mobilen Rampe, die bei Bedarf an- und wieder abgebaut werden kann. Nach dem Wunsch des Ausschusses soll sich die Verwaltung über die Kosten einer solchen mobilen Rampe kundig machen.kle

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