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Dank Landkreis geht das Schulkonzept auf

Rodenberg / IGS Dank Landkreis geht das Schulkonzept auf

Der dritte IGS-Jahrgang wird am Donnerstag, 18. August, im Rodenberger Schulzentrum begrüßt. Schulleiterin Brigitte Naber und Kollegium werden in puncto Ganztagsangebot auch weiter auf die Hilfe des Landkreises und eigene Kreativität angewiesen sein. Die Schule hat zwar vier neue Lehrerinnen bekommen, doch mehr Stunden vom Land Niedersachsen gibt es dadurch nicht. Die neuen Kolleginnen wurden für die ausgeschiedenen Pensionäre eingestellt.

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Stadtschul- und IGS-Rektorin Brigitte Naber und ihre neuen Kolleginnen (von links): die Schulsozialpädagogin Liane Wolf-Rolle, Bärbel Waßmuth, Jennifer Holzhausen, Claudia Flentche, Silke Franz und die Förderschullehrerin Tanja Stöckmann. © bab

Rodenberg (bab). „Der Landkreis unterstützt das Angebot, so wie es in unserem Konzept vorgesehen ist, sodass wir es nach wie vor erfüllen können“, sagt Schulleiterin Brigitte Naber. „Es ärgert mich, dass Ganztagsschulen immer propagiert werden und das Land bei den Ressourcen die Verantwortung nicht übernimmt“, meint die Schulleiterin. Außerdem würden keine gebundenen Ganztagsschulen mehr genehmigt.

Durch die Fünfzügigkeit sind es in allen drei bisherigen IGS Jahrgängen inzwischen 15 Klassen, die nach dem Konzept der Integrierten Gesamtschule beschult werden. „Ohne den Landkreis wäre das gar nicht möglich“, sagt Naber. 145 Schüler umfasst der neue Jahrgang. Eine Integrationsklasse wurde gebildet.

Auch mit außerschulischen Kräften, Sozialpädagogen und Erziehern wird gearbeitet, und bei der Hausaufgabenbetreuung wirken Schüler aus höheren Jahrgängen mit.
„Das Land hat zugesagt, zum nächsten Schuljahr nochmals 12,5 Wochenstunden zur Verfügung zu stellen, berichtet Naber. Dann werden es vier fünfzügige Jahrgänge sein, die in Rodenberg versorgt werden müssen. Wie Naber berichtet, hat ein Drittel der Schüler des jetzt eingeschulten IGS-Jahrgangs eine Gymnasialempfehlung, 23 Prozent eine Hauptschul- und der Rest eine Realschulempfehlung.

Zu diesem Schuljahr hat das Schulzentrum auch eine neue Schulsozialpädagogin bekommen, die die Mutterschaftsvertretung von Miriam Hoppe übernimmt und sich später die Stelle mit dieser teilen wird. Die 55-jährige Liane Wolf-Rolle war bisher an einer Hauptschule in Hameln tätig. Für die neue Integrationsklasse wurde die neue Förderschullehrerin Tanja Stöckmann von der Schule am Deister abgestellt.

„Die Schule hat einen guten Ruf“

Vier neue Kolleginnen steigen in diesem Schuljahr bei der IGS neu ein. Jüngster Neuzugang ist mit 26 Jahren die Mathematik- und Biologielehrerin Jennifer Holzhausen. Die frischgebackene Studienrätin hat jüngst ihr Referendariat in Goslar abgeschlossen und wird den naturwissenschaftlichen Bereich unterstützen. Mit Gerhard Hurek und Heinz Imhoff waren Ende vergangenen Schuljahres zwei Naturwissenschaftler pensioniert worden.

Am Celler Hermann-Billung-Gymnasium hat die 30-jährige Claudia Flentche ihr Referendariat absolviert. Sie ist jetzt als Deutsch- und Spanischlehrerin an der Rodenberger Schule tätig.

Die 36-jährige Silke Franz, die in Barsinghausen lebt, hat sich von Peine nach Schaumburg versetzen lassen. Sie kennt die Schullandschaft im Kreis bereits, weil sie ein Jahr an der Integrierten Gesamtschule in Helpsen tätig war. Ihre Unterrichtsfächer sind Englisch, Französisch und Religion.

Erfahrung in einer Kooperativen Gesamtschule (KGS) hat die 55-jährige Deutsch- und Religionslehrerin Bärbel Waßmuth gesammelt, die zuvor in Salzhemmendorf unterrichtet hat. „Ein sehr ambitioniertes Konzept“ beschreibt sie ihren ersten Eindruck von der IGS Rodenberg. „Die Schule hat einen guten Ruf“, wurde Schulleiterin Brigitte Naber von den neuen Kolleginnen bescheinigt. bab

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