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„Das grenzt an Mutwilligkeit“

Straßenbau „Das grenzt an Mutwilligkeit“

Gerade erst hat die Stadt vermelden können, dass die Sanierungsarbeiten an der Jakobistraße abgeschlossen werden konnten. Doch offenbar muss sich die Verwaltung länger als geplant damit beschäftigen. Es droht gar ein weiterer Aufriss der Fahrbahn.

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Quelle: Symbolfoto

Rodenberg. Der Reihe nach: Ende vergangener Woche wurde die Straße abgenommen und für den Verkehr freigeben. Exakt einen Tag vorher hatte sich Vodafone bei der Verwaltung gemeldet und eine Aufbruchanzeige für die Straße abgegeben: Es sollen unter der frisch sanierten Fahrbahn etwa 50 Meter Fernmeldekabel verlegt werden, wie Jörg Döpke berichtet.

„Wir haben gejubelt“, kommentiert der Bauamtsleiter den Vorgang spöttisch. Dass der Versorgungsträger erst so spät an die Stadt herangetreten ist, sei „sehr ärgerlich“. Es war zu spüren, dass dem Bauamtsleiter eigentlich deftigere Worte auf der Zunge lagen. Auch Stadtdirektor Georg Hudalla äußerte sich wenig schmeichelhaft in Richtung Vodafone: „Das grenzt an Mutwilligkeit.“

Sinnvoller wäre es freilich gewesen, wenn der Versorgungsträger die Arbeiten vorgenommen hätte, als die Straße für die Sanierungsarbeiten noch aufgerissen war. „Die waren sogar ein paar Mal da und haben etwas repariert“, ärgert sich Döpke. Außerdem habe die Verwaltung die Versorgungsträger im Vorfeld über die Sanierungsmaßnahme informiert.

Im Zuge jener Erneuerung bekam die Straße ein sandsteingelbes Pflaster mit rauer Oberfläche, ein sogenanntes Rumpelpflaster. Die Laternen werden aus baulichen Gründen von der Nord- auf die Südseite der Straße versetzt und im Abstand von jeweils 40 Metern zueinander aufgestellt. Auch neue Wasserleitungen wurden verlegt.

Straßenaufbruch auf ein Minimum reduzieren

Doch möglicherweise müssen Anwohner nicht schon wieder auf die Möglichkeit verzichten, ihr Haus mit dem Auto zu erreichen. Denn die Verwaltung hatte vorsichtshalber Leerrohranlagen in dem Bereich installiert, die Vodafone jetzt nutzen könnte. Am Dienstag hat Döpke ein Termin mit Vertretern des Telekommunikationsunternehmens. „Da werden wir drauf dringen, dass diese Leerrohre in Anspruch genommen werden, um die Aufbruchstücke auf ein Minimum zu reduzieren“, so der Bauamtsleiter.

So oder so –für die Stadt entstehen keine Kosten. „Aber der Aufwand, die Baustelle so zu überwachen, dass die vorherige Qualität wieder hergestellt wird, hätte vermieden werden können und bedeutet eine Menge Ärger“, sagt Döpke. js

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