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„Das hat Tradition“

Martinimarkt Rodenberg „Das hat Tradition“

Selbst die dicksten Regenwolken haben die Rodenberger am Dienstag nicht davon abgehalten, sich einen Bummel über den Martinimarkt zu gönnen.

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Trotz Regenwetters tummeln sich einige Besucher auf dem Rodenberger Martinimarkt.

Quelle: kle

Rodenberg. Während auf der Langen Straße sich ein Verkaufsstand an den nächsten reihte, lockte das Gelände rund um die Amtsstraße mit allerlei Fahrgeschäften und anderen Attraktionen.

 Für viele Besucher hat das Schlendern über den Martinimarkt ganz klar Tradition. Von so ein bisschen Nieselregen ließen sie sich nicht abschrecken – vor allem, da es sich an einigen Ständen prima unterstellen und dabei ein wärmendes Getränk oder etwas Heißes zu essen genießen ließ.

 Gerade am Stand des DRK Rodenberg bildete sich pünktlich zur Mittagszeit eine dichte Traube vor dem Tresen. An dem führt nicht nur für Marion und Werner Ritz kein Weg vorbei. „Das hat für uns schon Tradition, hierher zu kommen und eine Erbsensuppe zu essen.“ Einen ähnlichen Brauch pflegt Günter Rapsch. Weil seine Frau nicht selbst auf den Martinimarkt gehen kann, lässt er sich die Suppe in einem Topf für zuhause mitgeben.

 Andere Besucher ließen es sich bei süßen Crêpes, gebrannten Mandeln oder Pommes gutgehen. Die zwölfjährige Vivien beispielsweise gönnte sich etwas vom Asiaten. Ob das schon passt, um 11 Uhr vormittags? „Chinesisch schmeckt immer“, findet sie. Großmutter Helga Willer, die gemeinsam mit Vivien den Markt erkundet, teilt die Begeisterung ihrer Enkelin nicht. Für sie darf es dann lieber doch – ganz traditionell – eine Bratwurst sein.kle

Angelegt und Schuss

Seinen ersten Rundgang über den Martinimarkt als neuer Samtgemeindebürgermeister hat Georg Hudalla zusammen mit Rodenbergs Bürgermeister Ralf Sassmann unternommen, um dabei mit den Händlern und Ausstellern ins Gespräch zu kommen. Begeistert zeigten sich beide vom großen Angebot an Fahrgeschäften in diesem Jahr, „da hat die Verwaltung gute Vorarbeit geleistet“, lobte Sassmann. Auch die Martini-Loge hatte sichtlich Spaß am neuen Schießstand. Der erste Schuss gebührte Wolfgang Maasch. kle

Aussteller zufrieden

Zahlreiche Besucher konnten der Rodenberger Martinimarkt und seine Aussteller trotz Regen auch am Dienstagabend auf der Langen Straße empfangen.
Oberhalb der Straße hat sich Astrid Kückendorf mit ihrem Stand mit ihren „Altdeutschen Bonbonspezialitäten“ niedergelassen. Bereits seit 15 Jahren verkauft sie jedes Jahr erneut ihre Bonbons, Lakritzspezialitäten und holländisches Fruchtgummi auf dem Rodenberger Markt. „In diesem Jahr kommen besonders Kräuterbonbons gut an“, sagt die Besitzerin. Das Geschäft läuft gut. Auch in den kommenden Jahren will Küchendorf weiterhin ihre Süßwaren auf dem Martinimarkt anbieten. „Am liebsten bis ins Rentenalter“, scherzt die Verkäuferin.
Weiter unterhalb der Straße hat Michael Kaustrup seinen Stand mit Tee, Kräutern und Gewürzen aufgebaut. „Dudel würzt“ kommt seit fünf Jahren kontinuierlich zu dem Event. „Insgesamt sind wir sehr zufrieden. Die Gäste kommen über den ganzen Tag verteilt“, sagt der Mitarbeiter. „Der Martinimarkt ist immer ein starker Markt, den wir gerne aufsuchen.“  cck

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