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Rodenberg Der Kiosk wird verlegt
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Der Kiosk wird verlegt
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00:21 29.03.2015
Kiosk und Einmündung sollen von der K53 weg - und der Fahrradstreifen näher herangerückt werden. Quelle: gus
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Rodenberg

Der neue Entwurf unterscheidet sich in nur in wenigen Punkten vom Vorgänger. Die an der Ostseite der K53 geplante Bushaltestelle hat eine längere Haltebucht bekommen. Eine Querungshilfe ist ebenfalls vorgesehen. Die rot markierte Radspur an der Straße Masch wird näher an die K53 verlegt, damit ihn die Autofahrer von dort aus besser erkennen können. Nach wie vor ist eine Bike&Ride-Anlage für Buspassagiere ist vorgesehen.

 Ebenfalls nicht neu: Der Kiosk muss auf die Fläche hinter dem jetzigen Standort verlegt werden. Das bisherige Gebäude würde abgerissen, um die Einmündung der Nebenstraße, an der sich die Bäckerei und der Kiosk befinden, in die Masch übersichtlicher zu gestalten und diese auch von der Kreuzung Masch/K53 abzukoppeln. Verwaltungsmitarbeiter Jörg Döpke bezeichnete die Verlegung der Einmündung und des Kiosks als städtebauliche Verbesserung. Wie es nach dem Neubau weitergeht, ist nach Worten des Ausschussvorsitzenden Carlo de Rooij (CDU) mit der jetzigen Betreiberin zu verabreden. Dieser würde ein neuer Pachtvertrag angeboten.

 Ob von Bad Nenndorf aus Autos in die Nebenstraße am Grünen Baum einbiegen können – so, wie es jetzt erlaubt ist –, soll die Stadt Rodenberg erst noch festlegen, sagte Döpke. Möglicherweise sei dort Begegnungsverkehr zu gestatten. Weil es sich um eine Gemeindestraße handle, habe die Stadt Prokura. Auch an der Einmündung der Nebenstraße in die Masch ist demnach Verkehr in zwei Richtungen denkbar.

 Eine Palette Parkplätze sorgte für Diskussionsstoff: Nach Worten Döpkes sind dies öffentliche Stellflächen, die Bäckerei weise ihre eigenen Parkplätze aus. Renate Volk (SPD) befürchtete, dass Dauerparker die öffentlichen Buchten zustellen. Christel Oberheide (CDU) störte es, dass Parkplätze nur an der Seite gegenüber dem Kartoffel-Carport eingeplant sind. 25-Kilogramm-Säcke müssten dann über die Straße geschleppt werden.

 Hans-Dieter Brand (SPD) verwies auf die Möglichkeit des Betreibers, selbst Parkplätze vor seinem Wohnhaus auszuweisen. Genau dies hatte Heiko Thies offenbar bereits beantragt. Nach der Sitzung fragte er, warum er nie eine Reaktion erhalten habe. Stadtdirektor Georg Hudalla war dies neu, er wolle sich kümmern. Ein Gespräch steht in der kommenden Woche an, sagte Hudalla gegenüber dieser Zeitung.gus

 Noch in diesem Jahr soll die Umsetzung der Pläne beginnen. Denn für die Arbeiten an der Bushaltestelle gibt es Fördergeld. 166.000 Euro stehen im Haushalt der Stadt, die Gesamtkosten liegen bei 293.500 Euro. gus

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