Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Der Neue Seelsorger ist krisensicher

Nenndorf nächster Pfarrer Der Neue Seelsorger ist krisensicher

Der Nachfolger von Pfarrer Peter Gerloff in der Katholischen Kirchengemeinde St. Maria vom Heiligen Rosenkranz hat bereits eine gute Kenntnis über das Schaumburger Land.

Voriger Artikel
IGS erhält neue Bushaltestelle
Nächster Artikel
Wärmestau führt zu Feuerwehreinsatz

Michael Lerche

Quelle: pr.

Nenndorf/Rodenberg.. Pfarrer Michael Lerche, der die seelsorgerische Leitung in Bad Nenndorf am 1. Oktober übernehmen soll (wir berichteten), arbeitete bis 2007 sechs Jahre lang als Pfarrer in Bückeburg und Lindhorst.Der gebürtige Langenhagener war an der Heeresfliegerwaffenschule Bückeburg und beim schweren Pionierbataillon 130 Minden als Standortpfarrer tätig. In derselben Zeit arbeitete der jetzt 50-Jährige als Subsidiar-Pfarrer in der katholischen Kirchengemeinde Lindhorst, zu der damals noch Hohnhorst zählte, das mittlerweile Nenndorf zugepfarrt worden ist. Ein Subsidiar ist eine Zusatzkraft, die den Pfarrer unterstützt, ohne dass die Kirche eine komplette Stelle dafür ausschreiben muss.
Lerche wurde 1994 in Hildesheim zum Priester geweiht. In Bad Nenndorf tritt er seine sechste Stelle als katholischer Geistlicher an. Als Beweggrund für seinen Wechsel – Lerche hatte um Versetzung gebeten – gab der Seelsorger den Wunsch nach mehr Nähe zu seinen Eltern an. Seine Mutter sei krank, sie und sein Vater benötigten seine Hilfe. Künftig müsse er nur noch 36 statt 136 Kilometer fahren, um zu den Eltern zu gelangen.
Denn seit seinem Weggang aus dem Schaumburger Land diente Lerche als Pfarrer der Kirchengemeinde St. Kosmas und Damian Bilshausen im Eichsfeld. Bilshausen liegt zwischen Göttingen und Osterrode. Die Situation dort ist vergleichbar mit der in der hiesigen katholischen Kirchengemeinde, denn auch dort gibt es Filialkirchen. Allerdings ist der katholische Glaube im Eichsfeld vorherrschend, während im Schaumburger Land die Mehrheit der Gläubigen evangelisch getauft ist.
Der neue Bad Nenndorfer Pfarrer hat in seinem bisherigen Wirken bereits viele unterschiedliche Facetten der Seelsorge kennengelernt. In Bilshausen sammelte Lerche unter anderem auch Erfahrung mit dem Kolpingwerk, das im Bistum Hildesheim äußerst aktiv ist. Als Militärseelsorger war Lerche von Mai bis November 2004 wegen des Kfor-Einsatzes im Kosovo stationiert, von Januar bis Mai 2006 beim Eufor-Einsatz in Bosnien. Im Kosovo wirkte er in Prisren, Skopje und Pristina.
In Bückeburg leitete Lerche Standort- und Gelöbnisgottesdienste. Auch lebenskundlicher Unterricht und Seminare mit Soldaten gehörten zu seinem Einsatzfeld. Übrigens: Lerches damaliger Vorgesetzter als Militär-Dekan, Heinz Peter Miebach, folgte Lerche nach seiner Pensionierung im Jahr 2008 ins Eichsfeld. Miebach ist dort bis heute Lerches Subsidiar.
Lerche scheint ein Geistlicher mit gutem Gespür zu sein. Zur Wahl von Papst Franziskus I. sagte er: „Ich hoffe, dass er den Menschen das Vertrauen in die Kirche zurückbringt.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg