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Des Autors größtes Glück

Schriftsteller schreibt Kinderbuch Des Autors größtes Glück

 „So etwas kann ich doch bestimmt auch“, hat sich Michael Klüten gesagt, als er seinen beiden Mädchen vor einigen Jahren ein Kinderbuch vorgelesen hat. Aus ersten Entwürfen des Rodenbergers ist schnell eine handfeste Geschichte geworden, die nun den Weg in die Druckpresse gefunden hat.

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Michael Klüten ist sichtlich stolz auf sein Werk. js

Quelle: JS

Rodenberg. „Der Kleine Ritter und sein Großes Glück“ heißt das Werk des 52-Jährigen, dass sowohl online bei Amazon als auch in der Deisterbuchhandlung erhältlich ist. Dabei hatte Klüten schon gar nicht mehr damit gerechnet, seine Kreation mal in den eigenen Händen zu halten. „Vor sechs Jahren habe ich die Geschichte an verschiedene Verlage geschickt“, erklärt er. Allerdings haben diese immer auf eine hohe finanzielle Vorleistung vonseiten Klütens gepocht, die er aber nicht zahlen wollte. Zufällig sei er auf die nun vorhandenen Möglichkeiten von „createspace“ gestoßen, die es Autoren ermöglicht, ihre Werke im Internet zu veröffentlichen und bei Bedarf über Amazon liefern zu lassen.

 Damit ist der Autor bereits beim „großen Glück“ angekommen – eine Reise, die seiner Titelfigur noch bevorsteht. Doch bei „Der Kleine Ritter und sein Großes Glück“ ist nicht etwa Fortuna gemeint, sondern der Name des Pferdes, dass dem Edelmann auf seiner Mission, eine Prinzessin vor einem Drachen zu retten, begleitet.

 Erzählt wird diese Geschichte im Buch wiederum von einem in der Jetztzeit lebenden Jungen, der einem Kumpel von eben jenen Ritter berichtet. Da dieser aber immer wieder aktuelle Gegebenheiten mit der mittelalterlichen Geschichte vermischt, entstehen allerlei Wortspiele. So ist etwa von DSDS die Rede – allerdings ist nicht die Dieter-Bohlen-Variante gemeint, sondern der „Dschungel singt Dreiviertaltakt-Strophen“. Auch sind der Held und sein Pferd mal mit einem Lkw unterwegs – einem langsamen Kutschenwagen.

 Das Buch ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet, sagt Klüten, der bereits Teil zwei in petto hat. „Nachdem ich mit dem ersten Teil fertig war, habe ich gleich weitergeschrieben“, so der 52-Jährige. Jetzt will er aber erstmal sehen, wie oft „Der Kleine Ritter und Sein Großes Glück“ den Weg in die deutschen Kinderzimmer findet. js

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