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Rodenberg Doch kein Auslaufmodell
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Doch kein Auslaufmodell
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00:22 14.02.2015
Die Rodenberger Kindertagesstätten sind gut gefüllt. Quelle: Symbolfoto
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Rodenberg. Ob das Platzangebot ab dem neuen Kindergartenjahr ausreicht, wenn die älteren Jungen und Mädchen in die Schule wechseln, dürfte sich in den kommenden Tagen herauskristallisieren, denn zum 9. Februar mussten die Eltern in der Samtgemeinde ihren Bedarf anmelden. Jetzt wird ausgewertet und sortiert. Doch auch danach könnten weitere Kinder hinzukommen. Wenn nämlich neue Bürger mit Nachwuchs in entsprechendem Alter in die Samtgemeinde ziehen, haben diese einen Rechtsanspruch auf Kita-Plätze.

Auf ein mögliches Platzproblem angesprochen, hatte Fachbereichsleiter Reinhard Peter im Kindergartenausschuss gesagt, dass die Rodenberger Kapazitäten 2015/2016 ausreichen sollten. In Lauenau könne es allerdings eng werden. 492 Plätze gibt es insgesamt, 458 sind belegt. 328 Jungen und Mädchen gehen in die Kindergärten, 53 in den Hort, 77 in die Krippen.

Hinsichtlich der Plätze für Kinder mit Förderbedarf erklärte Peter auf Nachfrage Christel Oberheides (CDU), dass Eltern in Einzelfällen auf die integrative Kita der Lebenshilfe in Bad Nenndorf zurückgreifen könnten.

Erhard Steege (CDU) sprach die Kita Grover Straße an, für die vor drei Jahren ein Bestandsschutz bis 2016 beschlossen worden war. Peter bestätigte Steeges Einschätzung, dass der Rodenberger „Ur-Kindergarten“ auch 2016 noch gebraucht und damit keineswegs geschlossen werde. „Wir haben da dann vielleicht fünf freie Plätze“, schätzte Peter. Beide gehen nicht von weiter sinkenden Kinderzahlen aus.

Steege brachte sogar einen nötigen Ausbau der Kita Grover Straße ins Spiel, um dort auch Krippenplätze anbieten zu können. Denn in der Leimkaute gibt es derzeit nur drei freie Plätze für Jungen und Mädchen unter drei Jahren.

Aufgrund des gewachsenen Krippenbetriebs sind im Bereich Kinderbetreuung für das Haushaltsjahr 2015 zusätzlich 85 700 Euro vorgesehen, der Gesamtumfang im Etatentwurf umfasst 1,59 Millionen Euro. Dies ist der kommunale Zuschussbedarf für den Kita-Betrieb. Hinzu kommen 61 100 Euro für den Waldkindergarten bei Feggendorf. gus

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