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Dogge geht auf Terrier los

Rodenberg / Außer Kontrolle Dogge geht auf Terrier los

Eine Dogge hat in Rodenberg einen Terrier fast totgebissen. Die Attacke veranlasste die Besitzer des kleineren Hundes, die Menschen in ihrer Umgebung vor der Dogge zu warnen. Es soll sich nicht um den ersten Fall handeln, in dem das große Tier außer Kontrolle geraten ist.

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Der kleine Terrier kämpft noch immer mit dem Tod.

Quelle: pr.

Rodenberg (gus). Eine Rodenbergerin mit Wohnsitz an der Mitthoffstraße ging vor knapp drei Wochen mit der Terrierhündin an der Mitthoffstraße „Gassi“, als sich dort eine Haustür öffnete und die Dogge herausstürzte, um sich auf das um ein Vielfaches kleinere Tier zu stürzen. Nach Aussage der Frau packte die Dogge ihren Hund und schleuderte ihn hin und her. Noch immer ringt der Vierbeiner mit dem Tod, erst zu Beginn dieser Woche hatte sich sein Zustand stabilisiert. Ob die Hündin überlebt, ist noch nicht sicher, betonen die Besitzer.

Die Dogge ist auch in ein Geschehen in einem Geschäft bei Bad Nenndorf verwickelt gewesen. Der Vorwurf dabei: Der Hund soll ohne Leine zwischen den Regalen umhergelaufen sein, einen anderen Hund attackiert und dessen Halterin verletzt haben. Laut Polizei erlitt die Frau einen Armbruch. Der Fall liege mittlerweile bei der Staatsanwaltschaft. Diese soll klären, ob die Dogge schuld an den Verletzungen der Frau ist und ob der Halter des Rüden seine Aufsichtspflicht verletzt hat.

Auch das Kreisveterinäramt ist eingeschaltet. Deren Chef, Wilhelm Brase, sagte gegenüber dieser Zeitung, die Angelegenheit werde geprüft. Allerdings bewertete Brase die Angaben, die Dogge sei bereits mehrfach ohne Aufsicht in dem Geschäft unterwegs gewesen, als fragwürdig. Hinsichtlich der Attacke auf den Terrier rät Brase zur Besonnenheit. Solche Angriffe seien nie ganz auszuschließen, wobei sein Amt die Vorwürfe ernst nehme. Gegebenenfalls steht dem Doggen-Besitzer ein Besuch bevor, bei dem überprüft werde, ob er sein Tier „im Griff“ hat.

Die Halter des Terriers sehen die Sache weniger gelassen, wollen erreichen, dass dem Halter der Dogge mindestens ein Kurs in der Hundeschule aufgezwungen wird. Sie haben von Nachbarn und Bekannten erfahren, dass die Dogge von ihrem Herrchen misshandelt wird. Diese Stellungnahmen liegen unserer Zeitung vor.
Der Halter der Dogge räumt ein, dass sein Hund „Mist gebaut“ habe, und ihm tue das Ganze auch sehr leid. Allerdings sei nicht auszuschließen, dass der Terrier seine Dogge provoziet habe. Er werde in Zukunft noch vorsichtiger sein mit dem Tier. Den Vorwurf der Misshandlung weist der Rodenberger mit Nachdruck ab.

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