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Eberhardt verlässt Rodenberger Grundschule

Rektor wird Inspektor Eberhardt verlässt Rodenberger Grundschule

Die Grundschule Rodenberg braucht schon wieder einen neuen Leiter. Nach nur zweieinhalb Jahren zieht Rektor Uwe-Jens Eberhardt weiter. Er wechselt quasi die Seiten und wird Schulinspektor.

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Quelle: pr.

Rodenberg. Noch ist das zwar nicht spruchreif – Eberhardt besitzt nach eigenen Angaben noch keine Ernennungsurkunde –, doch die Tendenz sei klar: Zum 1. August soll er beim Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) anfangen. Die Behörde regelt die Qualitätsüberprüfungen der Schulen im Land. Dass Eberhardt einmal eine Inspektion in der Deisterstadt vornehmen wird, hält er indes für ausgeschlossen: An ehemalige Wirkungsstätten werden Inspektoren normalerweise nicht entsandt.

Noch einmal das Tätigkeitsfeld wechseln

Eberhardt ist bewusst, dass die Nachricht seines Weggangs nach nur zweieinhalb Jahren auch Kritik hervorrufen wird. Er begründet den Schritt damit, dass sich ihm im Alter von 55 Jahren die wohl letzte Gelegenheit geboten habe, noch einmal das Tätigkeitsfeld zu wechseln. Zehn Jahre lang sei er nun Schulleiter gewesen. Eine offizielle Verabschiedung wird es nicht geben. „Dafür war der Wirkungszeitraum zu kurz“, sagt Eberhardt.

In Rodenberg hat er dennoch einiges bewirkt, vor allem die Ausstattung der PC-Räume und die Anschaffung digitaler Tafeln hat der Rektor maßgeblich vorangetrieben. Andererseits ist die Pausenhofumgestaltung noch nicht so weit gediehen, wie er es sich gewünscht hätte. Am meisten wird Eberhardt den Gestaltungsfreiraum als Schulleiter und die Zusammenarbeit im Kollegium vermissen. „Als Schulinspektor agiert man ja meist einzeln“, so Eberhardt.

Hudalla hofft auf kurze Vakanzen

Die Samtgemeinde ist bereits darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass sie zusätzlich zu Lauenau nun im Sommer die zweite Schulleiter-Vakanz erwartet. „Wir verlieren zwei engagierte Schulleiter, die sich in sehr angenehmer Weise für ihre Schüler ins Zeug gelegt haben“, sagt Verwaltungschef Georg Hudalla. Er wisse zwar, dass die Bewerber auf eine Nachfolge „nicht auf den Bäumen wachsen“, doch insbesondere die Rodenberger Stelle sei mit der Nähe zur Förderschule am Deister interessant. Er hofft auf kurze Vakanzen.

In Rodenberg übernimmt nach Auskunft der Landesschulbehörde die Konrektorin Birgit Köhne kommissarisch die Leiterstelle. Köhne hatte diese Funktion auch bereits nach dem Tod Elke Bodes inne. Eberhardts Stelle werde im Sommer ausgeschrieben. Nach diesem Verfahren werden die Bewerbungen gesichtet. Wann die Stelle fest besetzt wird, mochte die Behörde nicht abschätzen. Dies hänge von der Zahl und der Qualität der Bewerbungen ab. gus

Auch Lauenauer Nachfolge noch offen

Wer Detlef Jelittos Nachfolger an der Albert-Schweitzer-Schule Lauenau wird, ist nach Angaben der Landesschulbehörde ebenfalls noch offen. Kommisarisch wird ab dem Sommer Konrektorin Gertrud Hüther an Jelittos Stelle rücken. Das Ausschreibungsverfahren ist beendet, derzeit werden die Bewerbungen gesichtet, heißt es. Die Landesschulbehörde mochte auch für Lauenau kein Datum nennen, zu dem die Rektorenstelle neu besetzt wird.

Jelitto und Uwe-Jens Eberhardt hatten sich in den politischen Fachgremien der Samtgemeinde energische, aber stets humorvolle Schlagabtausche geliefert, wenn es um die finanzielle Unterstützung der beiden Grundschulen ging.  gus

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