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Ehrenamtliche treffen sich zum Austausch

Steine aus dem Weg räumen Ehrenamtliche treffen sich zum Austausch

Jetzt sind ehrenamtlich tätige Rodenberger auf Einladung der Arbeiterwohlfahrt (Awo) erstmals zu einem Austausch zusammengekommen, im Fokus stand die Flüchtlingsarbeit.  „Wir wollen in Zukunft näher zusammenarbeiten“, sagte Diana Ludwig vom Awo-Kreisverband.

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Zum Kennenlernen und Austauschen von Erfahrungen treffen sich die Rodenberger Ehrenamtlichen im Backhaus Aktiv.

Quelle: göt

Rodenberg. So sollten Fragen, Wünsche und Probleme bei dem Treffen besprochen werden.

„Zum Eingewöhnen ist die Sprache am wichtigsten“, sagt Sabine Rippentrop, die Flüchtlingen und Migrantenehrenamtlich Deutsch-Unterricht in Rodenberg gibt.  Zwischen sechs und acht Asylbewerber kommen einmal pro Woche zu ihrem Kurs. Für viele Ehrenamtliche ist die Sprache Dreh und Angelpunkt ihrer Arbeit – ob auf Deutsch, Englisch oder mithilfe einer Dolmetscherin. Wenn es mit der Verständigung klappt, klappt auch alles Weitere.

„Integration beginnt mit der Sprache“, erklärt Martina Böhm vom Awo-Ortsverein Rodenberg.

 Auch einige Migranten kamen zu diesem Gespräch und tauschten ihre Erfahrungen mit den ehrenamtlichen Helfern aus. Amira Ramadan half bei der Kommunikation. Sie selbst ist seit mehr als 30 Jahren in Deutschland und mittlerweile gut integriert. „Heute helfe ich anderen“, erzählt sie.

Ehrenamtliche Arbeit in Rodenberg ist vielseitig

Anneliese Heuer-Krause verständigt sich mit den Zuwanderern meist auf Englisch. Sie bietet regelmäßig Fahrdienste an – zum Einkaufen, zum Arzt, zum Amt. Die deutsche Bürokratie ist ihr dabei bisweilen ein Dorn im Auge. „Es werden einem immer wieder Steine vor die Füße geworfen“, sagt sie. Ein häufiger Anlaufpunkt ist auch die Kleiderkammer in Lauenau. Diese feierte gerade einjähriges Bestehen. „Pro Monat kommen etwa 80 Bedürftige“, berichtet Erika Heine, Leiterin der Kleiderkammer.

 Ursula Herberg betreut eine Mutter-Kind-Gruppe im Pfarrheim der katholischen Kirche in Rodenberg. „Wir wollen die Familie als Ganzes integrieren“, erzählt sie. Deshalb gibt es bei diesen Treffen keine Altersbegrenzung. Mütter, Großmütter und Kinder jedes Alters treffen sich dort einmal im Monat.

 Ob nun Deutsch-Unterricht, Fahrdienste, Hilfe bei Behördengängen oder Freizeitgestaltung: Die ehrenamtliche Arbeit in Rodenberg ist vielseitig. Dafür bedankten sich die anwesenden Migrantenfamilien bei dem Anlass. Sie fühlen sich in Rodenberg gut aufgehoben.  göt

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