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Einbrecher geschnappt

Bad Münder/Rodenberg / Polizei Einbrecher geschnappt

Während einer Fahndung nach Einbrechern haben Polizeibeamte drei Verdächtige (22, 27, 39 Jahre alt), die in Bremen und in Lemwerder (Landkreis Wesermarsch) wohnen, bei Rodenberg geschnappt. Die Männer sollen am Freitag einen Wohnungseinbruch in Böbber und einen Trickdiebstahl in Nettelrede begangen haben.

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Bad Münder/Rodenberg. In dem Auto, in dem das Trio saß, fanden Polizisten 18 Schmuckstücke aus Gold, die in einem Einfamilienhaus in Böbber gestohlen worden waren. Eine Richterin in Hameln erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover Untersuchungshaftbefehl gegen die drei Tatverdächtigen. Gegen den 39-Jährigen soll bereits wegen mehrerer schwerer Gewalttaten (Mord, Totschlag und gefährliche Körperverletzung) sowie Einbruchs und räuberischen Diebstahls ermittelt worden sein. Seine beiden mutmaßlichen Komplizen seien wegen diverser Drogen- und Diebstahlsdelikte – auch Bandendiebstahl ist dabei – in Erscheinung getreten.

Die erste Tat, die dem Trio zugeschrieben wird, hat sich gegen 13.20 Uhr in Nettelrede ereignet. Zwei Täter klingelten an der Tür eines Hauses an der Kreisstraße und fragten den Bewohner (80) nach dem Weg. Auf diese Weise lenkten sie den Senior ab. Dem dritten Mann gelang es, über die Hintertür in das Haus einzudringen. Die 73-jährige Ehefrau ertappte den Täter im Schlafzimmer. Er war gerade dabei, nach Wertgegenständen zu suchen.
Das Trio flüchtete mit einem roten Hyundai. Eine Hausbewohnerin (34) merkte sich das Kennzeichen. Nach dem Eingang des Notrufes strahlte die Polizei-Leitstelle eine Fahndung aus. Um 13.40 Uhr wurde der Wagen bei Rodenberg aufgespürt. Die Insassen wurden von Beamten aus Bad Nenndorf vorläufig festgenommen. In dem Fahrzeug wurden Goldschmuck und Betäubungsmittel entdeckt. Das Auto sei sichergestellt worden, berichtet Oberkommissar Jens Petersen.

Erst während der weiteren Ermittlungen wurde dem Polizeikommissariat Bad Münder der Wohnungseinbruch im nahe Nettelrede gelegenen Böbber gemeldet. Die Täter waren dort über eine Scheune in ein Einfamilienhaus eingestiegen und hatten in den Zimmern Goldschmuck, Silberbesteck und Geld entwendet.

Die drei Männer wurden am Sonnabend im Amtsgericht Hameln einer Untersuchungsrichterin vorgeführt. Der 27-jährige Mann habe auf dem Weg dorthin im Streifenwagen erheblichen Widerstand geleistet, teilte Petersen mit. „Er hat die Beamten beleidigt und angespuckt und zudem versucht, das Einsatzfahrzeug zu beschädigen.“

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