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Eine Elfjährige suchte den Namen Pluto aus

Astronomietag Eine Elfjährige suchte den Namen Pluto aus

Der Astronomietag hat am Wochenende wieder Scharen von Besuchern auf die Museumsinsel gelockt. Organisator Joachim Stürck vom Verein Sternenfreunde Rodenberg-Deister war vollauf zufrieden.

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Hobby-Astronom Joachim Stürck im Fachgespräch.

Quelle: wil

Rodenberg. Schließlich dürfte so mancher potenzielle Besucher angesichts des herrlichen Frühlingswetters spontan den eigenen Garten bevorzugt haben.

Dennoch waren bei Stürcks eigenem Vortrag zum Thema Astrofotografie alle Plätze im Heimatmuseum besetzt. Dabei geht es schlicht und ergreifend um das Ablichten von Himmelskörpern. Zum Einstieg bietet sich der Mond an, weil er der Erde am nächsten ist. Um den Erdtrabanten ins rechte Licht zu rücken, würde auch eine Kamera mit starkem Objektiv genügen.

Wolkenstrukturen auf dem Jupiter

Sternen-Nebel und andere weiter entfernte stellare Objekte sind da schon deutlich anspruchsvoller. Und wer Details beispielsweise von Mond oder Jupiter in Fotos festhalten möchte, muss die Kamera an ein Teleskop klemmen. So können Astronomen sogar Wolkenstrukturen auf Jupiter abbilden. Manche Himmelskörper sind aber auch für normale Teleskope zu weit entfernt. Beispielsweise Pluto, das am weitesten von der Erde entfernte Objekt in unserem Sonnensystem. Ihn bekommen Astronomen nur in Sternwarten adäquat vor die Linse. Genauere Aufnahmen lieferten erst das Weltraumteleskop Hubble (1994) und die Sonde New Horizons (2015).

Nach der Disney-Figur benannt

Über diesen früheren Planeten, der vor einiger Zeit zum Zwergplaneten degradiert wurde, referierte Matthias Levens, Leiter der Sternwarte in Linden. 1930 wurde Pluto entdeckt – aus diesem Anlass verpasste Zeichentrick-Ikone Walt Disney einer seiner Figuren eben jenen Namen. Diesen wiederum hatte Venetia Burney, ein elfjähriges Mädchen aus England, für das Himmelsobjekt vorgeschlagen. Von dessen fünf Monden wurden Styx und Kerberos erst in den Jahren 2012 respektive 2011 entdeckt. gus

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