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Eine Markthalle für Rodenberg

Anregung Eine Markthalle für Rodenberg

Der Rodenberger Samtgemeinderatsherr Matthias Schellhaus hat angeregt, in der Deisterstadt eine kleine Markthalle zu bauen. Das Vorhaben soll dazu beitragen, dass die Lange Straße attraktiver wird. Schellhaus schlägt vor, das Oberheide-Haus beizeiten entsprechend umzubauen.

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Quelle: pr.

Rodenberg. Schellhaus, der bei der Kommunalwahl für die Grünen ins Rennen geht, sieht in der Aufwertung der Langen Straße den Schlüssel zur Sicherung einer vitalen Innenstadt. Derzeit herrscht seiner Ansicht nach akuter Handlungsbedarf. Mehr Publikum soll angezogen, der Verweilcharakter aufpoliert werden.

Und dazu sei eine Markthalle ideal, weil sie auch etwas Neues bieten würde. Wobei Schellhaus betont: Dem Projekt soll nichts Vorhandenes geopfert werden. Die Pläne wären erst umsetzbar, wenn sich der Elektrobetrieb aus eigenen Stücken zurückzieht. Und auch der Wochenmarkt soll erhalten bleiben.

Händler könnten Markthalle nutzen

Doch die dort vertretenen Händler könnte die Stadt fragen, ob sie ihre Waren nicht zusätzlich tageweise in der Markthalle anbieten wollen. Auch eine Händlerin, die regelmäßig mit einem Verkaufswagen an der Grover Straße steht, ist in Schellhaus Augen ein naheliegender Ansprechpartner.

Die Stadt müsste die Räume in der zur Markthalle umgebauten Immobilie möglicherweise zu günstigeren Preisen vermieten als üblich. Denn Schellhaus glaubt, dass beispielsweise ein Fischhändler nicht an jedem Werktag in dem Gebäude wird verkaufen wollen. Für die von ihm belegten Räume sollte er dann aber auch nicht voll zur Kasse gebeten werden.

Da die Stadt Eigentümer ist, wäre eine derartige Subventionierung möglich. Das Haus hätte nach Schellhaus‘ Meinung die richtige Größe für das Vorhaben. Der Versuch, in den neunziger Jahren im jetzigen Rossmann/Ernstings-Komplex eine kleine Passage einzurichten, sei nur gescheitert, weil dort zu wenig Platz war.

Cafégarten wäre denkbar

Auch Obst- und Gemüsehändler kann sich der Grünen-Politiker dort vorstellen. Im hinteren Bereich wäre ein Cafégarten denkbar, der sozusagen das Bindeglied zum Amtsplatz bilden würde. Demnächst will Schellhaus die Idee beim Gewerbeverein vorstellen. Und generell möchte er die Bürger beteiligen, wenn das Projekt irgendwann spruchreif werden sollte. gus

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