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Rodenberg „Einmalig im ganzen Landkreis“
Schaumburg Rodenberg Rodenberg „Einmalig im ganzen Landkreis“
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06:16 19.04.2012
Schulleiterin Brigitte Naber (von rechts), Gudrun Rettky vom Förderverein, Selina Rahn und Jessica Stroermer von der SV und Schulsozialpädagogin Liane Wolf-Rolle freuen sich mit den anderen Schülern über das Quartier. Quelle: bab
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Rodenberg

Rodenberg (bab). „Das Haus wird weiter ‚Magic House‘ heißen, und ich wünsche Euch viele ‚magic moments‘ in diesem Haus“, taufte Schulleiterin Brigitte Naber bei der Übergabe offiziell den Containerkomplex, der jetzt dauerhaft den Schülern zur Verfügung steht. Wie zum Einzug üblich hatte sie Brot und Salz mitgebracht und übergab den Schülern auch eine Zimmerpflanze, damit es heimelig wird. Auch der Förderverein hatte bereits etliche Sachen angeschafft, mit denen die Schüler in Pausen und Freistunden ihre Zeit vertreiben können.

 Doch in dem Gebäude sind nicht nur Kickertische und andere Spielgeräte untergebracht. In den ausgebauten Containern können die Schüler auch Beratungen zur Berufsorientierung wahrnehmen, die Schulsozialpädagogin Liane Wolf-Rolle hat ihr Büro ebenfalls in dem Komplex. Auch die Schülervertretung (SV) wird von dort aus ihre Aufgaben wahrnehmen. „Wir freuen uns, dass wir bei der Gestaltung mitmachen durften“, sagt Selina Rahn, stellvertretende Schulsprecherin. Zusammen mit SV-Kollegin Jessica Stoermer hatte sie gleich einen Stapel Hausordnungen mitgebracht, den sie in den Klassen verteilt haben.

 Betreten darf das neue „Magic House“ demnach nur, wer saubere Schuhe hat, die Möbel und Spiele pfleglich behandelt, weder rennt noch tobt und die Anweisungen der Aufsicht beherzigt. Wer sich nicht daran hält, erhält einen Platzverweis.

 So wird das neue Quartier auf jeden Fall bis zum Sommer akkurat bleiben, denn dann soll es noch eine kleine Feier mit Vertretern des Landkreises geben, wie Naber ankündigte. Die Schulleiterin gab den Schülern auch noch mit auf den Weg: „Der Landkreis hat ganz viel Geld investiert“ und die Räume seien „einmalig im ganzen Landkreis“.

Das vielfältige Engagement für Menschen hat der Ortsverein Rodenberg im Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Zahlen gefasst. 48 Mitglieder weiß Vorsitzende Doris Angerstein hinter sich, die in kleinem oder großem Umfang Unterstützung leisten. Ihr Stellvertreter Friedhelm Springinsguth hat nachgerechnet: Deren Gesamtzeit von 6727 „Arbeitsstunden“ summiert sich auf 84 Tage und damit rund drei Monate.

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