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Erkundung erwünscht

Rittergut Wichtringhausen Erkundung erwünscht

Das Rittergut im Barsinghäuser Ortsteil Wichtringhausen liegt ein wenig zurückversetzt an der B65. Wie malerisch es im Park gelegen ist, kann bei einem Spaziergang durch den Schlosspark erkundet werden.

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Malerisch und umgeben von einem Wassergarben zeigt sich das Rittergut im Schlosspark.

Quelle: AR

WICHTRINGHAUSEN. Ein Wassergraben umgibt das imposante Herrenhaus. Die im Jahr 1865 erbaute Scheune zeigt sich rechts in Höhe des Tors als erstes Gebäude dem herannahenden Besucher. Links folgt die Kornkammer, die seit sechs Jahren für Events genutzt wird und auch für private Feiern gebucht werden kann. Rechts schließen sich die Wein-Remise sowie ein Wintergarten an. Beide stehen ebenfalls für diverse Anlässe als Veranstaltungsort zur Verfügung.

Ebenfalls auf dem Grundstück befindet sich ein Denkmal, das an den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 erinnern soll. Sogar über ein eigenes Schandmal verfügte der Schlosspark. An Ketten gefesselt waren Gesetzesbrecher für jeden zu sehen, der dort auf dem Weg zur Kirche war.

Ein Wappen für die Ewigkeit

Erstmals 1188 in einem Lehnsregister des Mindener Bischofs erwähnt, ist bekannt,dass die Schaumburger Grafen das Rittergut nach dem Dreißigjährigen Krieg als Geschenk bekamen.

Das Wappen von Wichtringhausen spiegelt noch heute die einfache Gerichtsbarkeit, die dem Lehnsträger oblag, wider: Eine Waage ziert den an sich schwarzen Hintergrund. Zwei Eichenblätter symbolisieren den angrenzenden Wald.

1743 erwarb Georg Reinhard Langwerth von Simmern das Anwesen als Lehnsgut. Er befand sich als Hof- und Kanzleirat im hannoverschen Dienst und benötigte es zur Gründung eines Hausstands mit Melusine Sophie von Campen, der Tochter eines Generals. Heinrich Langwerth von Simmern, einer der späteren Besitzer, kaufte viel Land dazu und setzte das Herrenhaus und die Nebengebäude grundlegend instand. Heute befindet sich das Rittergut immer noch im Besitz der Familie Langwerth von Simmern. Das Herrenhaus wird von ihnen bewohnt und ist nicht zu besichtigen. Über 200 Hektar Ackerland sowie 240 Hektar Wald gehören zum Gut und werden noch bewirtschaftet. ar

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