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Erneut Einbruch in Rodenberger Kita

Foto-Speicherkarten gestohlen Erneut Einbruch in Rodenberger Kita

Die Serie von Einbrüchen in Kindertagesstätten in Bad Nenndorf und Rodenberg reißt nicht ab. Auch in ein Wohnhaus der Deisterstadt stiegen Unbekannte in dieser Woche ein. Die Rodenberger Verwaltung hat nun mit Blick auf die Kitas die Faxen dicke und denkt über eine Alarmanlage nach.

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Rodenberg. In der vergangenen Woche war erneut die Kita Grover Straße Ziel unbekannter Täter, wie die Polizei auf Anfrage mitteilte. In der Nacht zum Donnerstag drangen die Einbrecher gewaltsam in die Tagesstätte ein, durchwühlten ein Büro, nahmen nach Kenntnis der Ermittler aber nichts mit. Allerdings kamen wohl doch Speicherkarten für Digitalkameras abhanden, dies geht aus einem Aushang in der Kita hervor. Somit fehlen nun Bilder vergangener Kindergarten-Aktionen.
Der Einbruch in ein Wohnhaus ereignete sich in der Nacht zum Montag am Erfurter Weg. Auch dies gab die Polizei erst auf Nachfrage dieser Zeitung bekannt. Die Täter drangen ebenfalls gewaltsam in das Gebäude ein, durchwühlten alle Räume, entwendeten indes nach ersten Erkenntnissen der Beamten nichts Wertvolles.
Doch, wie ein Sprecher der Polizei betonte, ist häufig bei Einbrüchen der psychologische Schaden größer als der Materielle. Für das Hab und Gut gebe es Versicherungen, das Wissen, dass jemand in die eigene Privatsphäre eingedrungen sei, laste dagegen oft schwer auf den Betroffenen. Rodenberg hat eine der höchsten Einbruchsquoten im Kreis Schaumburg, die Polizei rät grundsätzlich zu verstärkten Sicherungsmaßnahmen.
Auf diesen Gedanken ist nun auch die Samtgemeindeverwaltung gekommen. Zum fünften Mal binnen eines Jahres wurde eine Kita in der Deisterstadt Ziel eines Einbruchs. Gleich viermal war die Kita Grover Straße betroffen – und nie machten die Täter nennenswerte Beute. Deshalb schütteln die Mitarbeiter im Rathaus wie auch jene der Polizei Bad Nenndorf mit den Köpfen: Niemand kann sich erklären, warum ausgerechnet Kindergärten die Einbrecher anlocken.
Zwar hat die Versicherung nach Angaben von Amtsleiter Günther Wehrhahn noch keine Alarmanlage für die Grover Straße gefordert. Doch aus Fürsorge für die Belegschaft der Tagesstätte will die Verwaltung aus eigenen Stücken eine verbesserte Einbruchssicherung prüfen. Dafür kommen außer einer Alarmanlage auch Bewegungsmelder infrage. Zudem wies Wehrhahn auf die Möglichkeit einer Videoüberwachung hin. Dies könne der Polizei helfen, die Eindringlinge zu identifizieren.
Auch in Bad Nenndorf waren binnen 16 Monaten drei Kita-Einbrüche registriert worden. Einmal war allerdings eine Laube auf einem Kindergarten-Außengelände betroffen, die dem Schülerhort zuzurechnen ist.
Wer Hinweise zu den Einbrüchen am Erfurter Weg und an der Grover Straße in Rodenberg geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei unter Telefon (0 57 23) 9 4 6 10 in Verbindung zu setzen. gus

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