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Rodenberg Eröffnung verzögert sich um Monate
Schaumburg Rodenberg Rodenberg Eröffnung verzögert sich um Monate
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18:04 16.10.2018
Etliche Feuerwehrleute unter Atemschutz waren am Montag an der Langen Straße im Einsatz. Quelle: gus
RODENBERG.

Wegen des laufenden Verfahrens gab das Nenndorfer Kommissariat gestern auch keine detaillierten Informationen heraus, beispielsweise dazu, welche Art von Arbeiten genau den Brand ausgelöst hatten. Zur Schadenshöhe war ebenfalls noch nichts Konkretes zu erfahren. Ein Ermittler des Landeskriminalamtes musste den Brandort erst noch untersuchen.

Eröffnung im zweiten Quartal 2019

Die Sparkasse Schaumburg hatte eigentlich vor, die Rodenberger Geschäftsstelle Ende des Jahres wieder zu eröffnen. Daraus wird nun nichts, wie Pressesprecher Jörg Nitsche erklärte. Eine genaue Angabe zum Ausmaß der Verzögerung falle momentan schwer, weil der Schaden noch untersucht wird. Doch bis ins zweite Quartal hinein wird das Geldhaus wohl noch auf die jetzige Container-Lösung setzen müssen. Eigentlich sollten in Kürze die Dämmarbeiten beginnen. Dies verzögere sich nun in den Winter. Wie schnell es dann geht, sei schwer abzuschätzen.

Mit der Nenndorfer Drehleiter wurde das Feuer bekäpft.

Welcher finanzieller Schaden entstanden ist, sei derzeit ebenfalls noch unklar. Ein Sachverständiger einer Versicherung und ein Statiker müssen sich dazu erst einmal ein Bild der Lage machen. Dass das komplette Dach abgetragen werden muss, ist laut Nitsche bereits sicher. Wenn jedoch auch die Statik betroffen sei, falle der Schaden erheblich größer aus.

Die Sparkasse hofft, dass die Versicherung die Kosten übernimmt. Doch es gibt dabei einige offene Fragen zu klären. Beispielsweise, ob auch die längere Mietzeit für die Container unter den Versicherungsschutz fällt.

Dank an Einsatzkräfte

Den Einsatzkräften vom Montagnachmittag spricht die Sparkasse ein Dankeschön aus. Allen voran die Feuerwehr, aber auch DRK-Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk und Polizei seien beherzt eingeschritten, um dabei zu helfen, den Schaden auf das kleinstmögliche Maß zu beschränken. Das Wichtigste war, dass die Flammen nicht auf umstehende Häuser übergriffen, so Nitsche.

Ferner sei einem Elektriker zu danken, der die Feuerwehr alarmiert und außerdem noch überprüft habe, ob in dem brennenden Gebäude der Strom ausgeschaltet war.