Rodenberg (par). Naber betonte in ihrer Ansprache vor den rund 30 geladenen Gästen, dass deren Arbeit als keinesfalls selbstverständlich angesehen werden dürfe. „Sie bieten den Schülern ein vielfältiges Angebot“, sagte sie im Hinblick auf die unterschiedlichen Arbeitsgemeinschaften. Von Digitalfotografie, Kochen und Backen, Modellbau, Spanisch bis hin zum Theaterspiel wird ein großes Repertoire an außerschulischen Aktivitäten abgedeckt.
Neben 30 Honorar- und vier Arbeitsverträgen sind es besonders die vielen ehrenamtlichen Helfer, die in ihrer Freizeit die beiden Rodenberger Schulen unterstützen. Ob in der Bibliothek, in der Mensa oder im hauseigenen Schulgarten: Die externen Mitarbeiter sind unentbehrlich geworden. Naber ist besonders auf die Mensa stolz, die in den vergangenen zweieinhalb Jahren eine „rasante Entwicklung“ genommen hat. „Zu beachten gilt, dass wir die einzige Mensa im Landkreis Schaumburg sind, in der selbst gekocht wird.“
Da sich auch die Bibliothek immer größerer Beliebtheit erfreue, müsse laut der Schulleiterin über eine Umbaumaßnahme zumindest nachgedacht werden. „Wir brauchen einfach mehr Fläche.“
Im Folgenden bedankte sich die Schulleiterin bei den Vertretern des Fördervereins der Schulen und attestierte auch den vielen unterstützenden Kräften aus der Gemeinde eine sehr gute Zusammenarbeit. Erleichternd überbrachte sie den Gästen die Nachricht, dass es auch weiterhin Honorarverträge geben werde. Der Kultusminister habe diese wegweisende Entscheidung vor Kurzem erst bestätigt. Ein derartiges Signal gebe Planungssicherheit.
Bei Kuchen und einem Glas Sekt ließen alle Mitarbeiter den geselligen Neujahrsempfang anschließend ausklingen.
